Kontrapunkt: Berlinale 2013 Rückblick

Ein kleiner Rückblick auf zwei volle Tage Berlinale 2013 – mit Kurzkritiken zu sechs der acht gesehenen Filme, inklusive persönlicher „Jury-Urteile“, absteigend nach Klasse. „Der Student von Prag“ (Deutschland 1913), den ich in der Volksbühne sah, kommt sowieso bald im Fernsehen und war natürlich großartig. Bei „Nobody’s Daughter Haewon“ (Südkorea 2013) bin ich eingepennt, kann ich also nicht einschätzen. Zu den anderen:

„Facettenreiche Aufarbeitung eines vielschichtigen Themas“:
Einzelkämpfer
(D 2013)
Perspektive Deutsches Kino
Leistungssport hatte einen hohen Stellenwert im real existierenden Sozialismus. Doch wie ging es hinter den Kulissen zu mit sportlicher Nachwuchsförderung, politischer Instrumentierung durch das SED-Regime, dem Verhältnis zur Staatssicherheit und Doping zu? DFFB-Absolventin Sandra Kaudelka, selbst in ihrer Kindheit als Wasserspringerin im System mit harter Hand gefördert, versammlte dafür vier ehemalige DDR-Spitzensportler und Olympiasieger um Läuferin Marita Koch vor der Kamera. Die wohl am meisten entlarvenden Worte findet dabei der ehemaliger Kugelstoßer Udo Beyer: Was Sport anging, exisitierte auch dort das kapitalistische Leistungssystem, bei dem nur den Siegern und Besten Privilegien zukamen. Und Doping erfolgte beinahe selbstverständlich – aber trotz Nicht-Aufklärung über die Nebenwirkungen freiwillig. Eine enorm ehrliche, intime und menschliche Dokumentation über die Schattenseiten des DDR-Spitzensports.

„Enorm anstrengendes, aber großes Schauspieler-Kino“:
Camille Claudel 1915
(Frankreich 2013)
Wettbewerb
Sie hatte eine Beziehung mit dem großen französischen Bildhauer Auguste Rodin und verbrachte die letzten 30 Jahre ihres Lebens in psychiatrischen Anstalt. Skandal-Regisseur Bruno Dumont („Twentynine Palms“) zeigt das Martyrium von Camille Claudel (Juliette Binoche) während ihres Psychiatrie-Aufenthalts in Montevergues in Südfrankreich, wo sie sie gegen ihren Willen, emotional labil und voller Angst vor Vergiftung durch Rodin gegen ihren Willen festgehalten wird. Juliette Binoches Leistung ist beeindruckend: Die Kamera lässt minutenlang nicht ab von ihrem Minenspiel, von ihrer Verzweiflung, ihren Tränen. Der Alltag in der Anstalt steckt voller menschlicher wie künstlerischer Entbehrungen, ihre einzige Hoffnung nach Befreiung (ein Brief) wird durch den Besuch ihres Bruders Paul (Jean-Luc Vincent), der sich als zu Gott gefundener Mann im Ersten Weltkrieg menschlich wie ideel von ihr distanziert hat, zunichte gemacht. Lange Einstellungen, keine Musik: Der Film ist so karg, so entbehrungsreich wie das Leben im ehemaligen Nonnenkloster. Ein Film, der anstrengt, fordert, aber formale Strenge einlöst.

„Ambitionierter Kinderfilm mit kleinen Schwächen im Drehbuch“:
Kopfüber
(D 2013)
Generation Kplus
Sascha (Marcel Hoffmann) ist ein schwieriges Kind. Er stiehlt im Supermarkt, ist emotional unausgeglichen, hat eine Lese- und Rechtschreibschwäche und seine Mutter ist mit der Erziehung überfordert. Nach der Diagnose ADHS bewirken zwar Pillen bessere Leistungen in der Schule, aber tun sie Sascha tatsächlich gut? Sieht man über die arg holzschnittartig gezeichneten Figuren und etwas zuviel Motive des „Betroffenheitskinos“ mit wiederkehrenden Plattenbau-Panoramen hinweg, zeigt „Kopfüber“ Risiken und Nebenwirkungen einer inzwischen leider inflationär gestellten Diagnose und angewandten Therapie. Marcel Hoffmann und sein Pendant Frieda-Anna Lehmann als die Freundin von nebenan sind zwei beeindruckend aufspielende Kinderdarsteller. Und Hoffnung keimt auch auf bei den zahlreichen Aufnahmen schöner Fahrradwege rund um den Drehort Jena.

„Nette Unterhaltung mit vordergründigem Tiefgang“:
Dark Blood (USA/GB/NET 2012), Promised Land (USA 2012) , The Look of Love (GB/USA 2013)
Wettbewerb/Berlinale Special
Beide Beiträge deuten ihre Konflikte um die Unterdrückung der Indianer bzw. die Umweltzerstörung durch Erdgasbohrungen an, nehmen sie jedoch nur als Vorwand, um die Entwicklung eines simpel gestrickten Plots. Die von Psychopathie geprägte Präsenz von River Phoenix im Road Movie-Western-Mix „Dark Blood“ lässt Vorboten seines zu Zeit der Dreharbeiten unmittelbar bevorstehenden Drogentodes erkennen und hievte die nach knapp 20 Jahren durch Off-Kommentare von Regisseur George Sluizer bei fehlenden Szenen  rekonstruierte Fassung zu ihrer Weltpremiere in den Wettbewerb. Ein nur solider Film gehört da nicht hin. Doch auch „Promised Land“ ist nur nett, zeigt die Macht jedes einzelnen verarmten Farmers (allen voran der sichtlich gealterte Hal Holbrook) gegen das Sprachrohr (Matt Damon) eines umweltzerstörenden Konzerns auf und singt dabei mit Hubschrauberaufnahmen blühender Landschaften, leisem Humor und einer vorhersehbaren Moral von der Geschicht‘ ebenso wie der ungleich humorbefreite „Dark Blood“ eine Hohelied auf das Landleben, die Langsamkeit und Einfalt seiner Bewohner. An der Oberfläche kratzt auch leider nur das Biopic des britischen Larry Flynt Paul Raymond (Steve Cooper), der mit zahlreichen Unternehmungen im Erotik-Bereich seine Millionen verdiente. Der Film hetzt wie ein Teenager mit Viagra-Überdosis von Schauwert zu Schauwert – Zeitkolorit, stimmige Dekors und immer wieder nackte Frauen – ohne dass es jeweils eine Verschnaufpause für so etwas wie Tiefgang und die Charakterzeichnung von wichtigen Nebenfiguren gäbe. Mit „9 Songs“ hat Regisseur Michael Winterbottom ein wesentlich intimeres Porträt geschaffen und das von Menschen, die nicht nur in sich selbst verliebt sind – im Gegensatz zu Protagonist Raymond und zum Film, der sich zu sehr in seinen üppigen Tableaus verliert.


Das war für mich die Berlinale 2013. Ob ich auch 2014 wiederkomme, wird sich zeigen. Inzwischen 10 Euro für das Ticket eines meist eher durchwachsenen Wettbewerbs-Films und beliebig strukturierte, aber überteuerte Sektionen wie „Berlinale Special“ (13 Euro pro Karte) lassen mich jedenfalls erst einmal ins Grübeln kommen.

10 Jahre // 15 Favoriten (2)

Nachdem ich die ersten fünf meiner Lieblinge der letzten zehn Jahre vorgestellt habe, geht es an dieser Stelle weiter mit dem zweiten Teil. Wie immer gilt: Diese Liste erhebt keinen Anspruch darauf, die „besten“ Filme herauszupicken, hingegen versteht sie sich eher als persönlicher Rückblick auf das ausgehende Jahrzehnt. Diskussionen sind natürlich trotzdem erwünscht!


Hero (HK/VRC 2002)

Ich gebe zu, meine Haltung zu „Hero“ ist eine zwiespältige. Hätte Zhang Yimou einfach nur kommerziellen Kitsch über die Gründung Chinas abgeliefert, würde die Antwort ganz klar lauten: Die Speerspitze der Fünften Generation hat sich dem Kommerz ergeben usw. Das Martial Arts-Epos „Hero“ ist aber bei weitem nicht so einfach abzuwatschen, wie es in den Feuilletons gern gepflegt wird. „Hero“ ist, anders als der nichtssagende Nachfolger „House of Flying Daggers“, ein Werk, dessen Subtext die Kontroverse geradezu herausfordert. Es geht um nichts geringeres als das Verhältnis des Bürgers zur staatlichen Autorität, sein Widerstandsrecht und die Verrechnung des Wohles des Einzelnen mit dem der Allgemeinheit. „Hero“ ist jedoch gleichzeitig ein Wuxia-Film, der gewissermaßen auf der „Tiger & Dragon“-Welle mitreitet, diese aber in eine andere Richtung führt. Die u.a. von King Hu geprägte Wuxia-Ästhetik der schwebenden Kämpfer wird aufgenommen, doch radikalisiert Zhang sie im Gegensatz zu Ang Lee, der sich auf die Integration moderner Spezialeffekte beschränkt hatte. Visuell ist „Hero“ ein bewegtes Gemälde, ein Farbenrausch, der am ehesten mit Wong Kar-Wais „Ashes of Time“ verglichen werden kann. Doch statt sich auf die Schauwerte zu beschränken, variiert Zhang die dem Wuxia-Genre innewohnende subversive Kraft auf diskussionswürdige Weise, indem er die staatliche Autorität in Gestalt des ersten Kaisers Qin Shihuangdi die Oberhand behalten lässt. Doch nicht nur das. Zhang lässt die Widerstandskämpfer, die wandernden Schwertkämpfer, im Grunde vor ihm niederknien, was angesichts des geschichtlichen Hintergrundes nicht nur der Einigung Chinas wegen getan wird, sondern auch noch einen autoritären Herrscher in seinem Amt und seinen Methoden bestätigt. In die Geschichte eingegangen ist der erste Kaiser schließlich nicht nur wegen der Reichseinigung, sondern  auch „legendärer“ Gräueltaten.

Elephant (USA 2003)

„Elephant“ ist ein Film, den ich wohl niemals vergessen werde. Es ist ein Film, den ich nur im Abstand von Jahren sehen kann und will. So geht es natürlich nicht jedem. Es gibt sicher genügend Menschen, die mit halbwegs objektivem Blick auf die Fehler und Vorzüge verweisen können, die ihn einordnen können in das Werk Gus van Sants, die sagen können, dass „Elephant“ das Mittelstück seiner Todestrilogie ist, mit der er sich selbst aus dem künstlerischen Niemandsland gezogen hat. Das alles ist schön und gut. Doch für mich ist „Elephant“ zuallererst eine Sammlung von Gefühlen und Reaktionen, die sich eingebrannt haben, deren Narben aber nicht verschwinden. Es sind Narben, die sich in den letzten Jahren verwoben haben mit Erinnerungen an den 26. April 2002 und die Tage danach. Als  an einem Freitag Nachmittag die Nachrichten aus Erfurt im Radio liefen und es am Montag darauf wieder in die Schule ging; man Leute traf, die jemanden kannten, der jemanden kannte, der auch das Gutenberg-Gymnasium besucht. Thüringen ist klein. Als die Lehrer wie erstarrt die Klassenräume betraten und im Grunde genauso ratlos waren wie wir, die wir da auf den Latein-, Mathe-, Deutschunterricht warteten und doch nur eine Antwort auf die Frage wollten: Was sollen wir jetzt tun?

Im ersten Semester an der Uni habe ich „Elephant“ zum ersten Mal gesehen. Allein zu Hause. Davor lag er von Staub benetzt mehrere Monate im Regal. Natürlich nicht, weil ich keine Zeit hatte. Und da waren sie wieder, diese Gefühle, denn „Elephant“ ist keine dokumentarische Wiedergabe eines Amoklaufs, sondern eine Film gewordene Verstörung.

Memories of Murder (ROK 2003)

Nachdem der Serienkillerfilm in den 90er Jahren durch „Das Schweigen der Lämmer“ und „Sieben“ in neue Höhen getrieben wurde, sah die Zukunft des Genres im neuen Jahrtausend eigentlich recht mau aus. Schließlich konnte einem manchmal schon das Gefühl beschleichen, dass es sich in einer langweilenden Endlosschleife nicht abbrechender Kopiervorgänge befindet. Dass „Memories of Murder“ nun als einer der wegweisenden Beiträge auf der Bühne erschien, liegt nicht daran, dass Bong Joon-ho („The Host“) etwas völlig neues, bisher ungesehenes erschaffen hat. Bong nimmt stattdessen etablierte Topoi der Vorgänger auf und formt daraus ein spezifisch koreanisches Endprodukt, welches sich letztendlich um die südkoreanische Militärdiktatur der 80er Jahre dreht, dieses Thema aber nie ins Rampenlicht stellt. Während die genannten wegweisenden Beiträge zum Genre ihre  am Anfang geradezu unschuldig wirkenden Inspektoren mit der Devise „Schaust du zu lange in den Abgrund…“ konfrontieren, ist den zwei Ermittlern (u.a. Song Kang-ho) in „Memories of Murder“ von Anfang an jedes Mittel recht, um zu einem Ergebnis zu kommen. Folter eingeschlossen. Erst als ein junger Kollege aus Seoul „moderne“ Methoden einbringt, kommt die Untersuchung langsam in Gang. Oder doch nicht?

Auf den kräftigen Schultern von Song Kang-ho ruht der Film, handelt es sich bei Song doch um einen Schauspieler, der wie kaum ein anderer das Gewöhnliche an seinen Figuren mit dem unzweifelhaft vorhandenen Charisma eines Stars verbinden kann. Ganz auf dessen Gesicht vertraut Bong Joon-ho in den letzten Minuten des Films und beweist damit auch, dass weniger manchmal mehr ist. Ein Film, den sich Park Chan-wook des öfteren anschauen sollte.

Throw Down (HK/VRC 2004)

„Throw Down“, Johnnie Tos persönliche Hommage an Akira Kurosawa („The greatest filmmaker“, wie es in den credits heißt), ist ein Film über Judo und wie in vielen anderen Sportfilmen auch stehen Träume und deren Verwirklichung im Mittelpunkt. Doch nicht irgendeinen Wettkampf muss Szeto (Louis Koo) gewinnen, sondern – und da gleicht er David Dunn in „Unbreakable“ – eigentlich sich selbst. Auf kaum einen Film trifft der Ausdruck „Der Weg ist das Ziel“ deshalb so gut zu, wie auf „Throw Down“, Tos,  neben „Sparrow“, verspieltesten und bisher wohl optimistischsten Film. In dessen Universum gibt es keine Waffen und auch keine (richtig) Bösen. Alle Konflikte werden durch ein paar Judo-Griffe gelöst. Im Verlauf von Szetos symbolischer Wiedergeburt verbeugt sich das farbenfrohe Märchen vor der Freundschaft und preist das existenzielle Bedürfnis, einen Traum zu haben, an. Ein Bedürfnis, das ist die Lehre des Films, welches selbst vom Scheitern nicht ausgelöscht werden darf. Es ist der rote Ballon in den Baumwipfeln, der verlorene Schuh auf der Straße und das vom Adrenalin hervorgerufene, breite Lächeln auf den Gesichtern der Kämpfer, als sie erschöpft auf der Matte liegen. Es sind unzählige solcher Momente, welche To hier aneinanderreiht, die „Throw Down“ zu nichts weniger als seinen schönsten und gleichzeitig erhabensten Film machen.

München (USA/CDN/F 2005)

Das war sicher nicht Steven Spielbergs Jahrzehnt! Große Filme hat er ja gedreht, deren Mängel aber kaum zu verbergen sind. „A.I.“ wird ungeachtet einiger Qualitäten immer die Frage anhängen, wie Stanley Kubricks Version ausgesehen hätte. „Minority Report“ hat trotz einiger netter Ideen den Science Fiction-Film auch nicht gerade neu erfunden und „Krieg der Welten“, so gut mir der auch gefallen mag, leidet an seinem fluffigen und typisch Spielberg’schen Ende. Von „Terminal“ und „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ gar nicht zu reden! Sonderlich aussagekräftig ist das Argument, „München“ sei Spielbergs bester Film der Dekade, also nicht. Im Rahmen des (Agenten-) Thrillers bewegt sich die Geschichte über die israelischen Vergeltungsaktionen nach der Geiselnahme bei den Olympischen Spielen 1972. Ohne (damals) große Stars gedreht, schreit „München“ weder als Blockbuster nach Aufmerksamkeit, noch ist der Film Spielbergs „Schindler’s Liste“ des neuen Jahrtausends. Doch Spielbergs unauffälligster Film der letzten zehn Jahre greift über seine Genrebarrieren hinaus, wird Kommentar zum Nahost-Konflikt, den er unmittelbar behandelt, und auch der amerikanischen Außenpolitik nach dem 11. September. Subtil ist das zu keiner Zeit, aber notwendig und auch noch hochspannend. Belehrt werden wir von „München“ nicht, denn eigentlich ist Spielbergs Thriller keine didaktische Abhandlung, sondern ein Blick der Trauer und Resignation auf die Vergangenheit und die Gegenwart, der von dem großen Filmemacher in dieser Form nicht zu erwarten gewesen war.

Neues von Joe Wright und Gus Van Sant

Schritt für Schritt nähern wir uns der Oscar-Saison. d.h. wir befinden uns sozusagen in den Vorwehen derselben.

Entsprechende Filme bewerben auch zur Zeit aktuelle Trailer, sofern diese sich nicht um die Martini- Eskapaden eines britischen Geheimdienstlers drehen.

Gus Van Sants neues Biopic Milk, das am 29. Oktober in Deutschland anläuft, hat dahingehend durchaus Potenzial.

Der titelgebende Harvey Milk (Sean Penn) war der erste bekennende Homosexuelle, der in den USA in ein öffentliches Amt gewählt wurde. Er diente nämlich in den Siebzigern als Stadtrat von San Francisco bis sein Leben ein tragisches Ende nahm.

Neben Penn werden Josh Brolin, Emile Hirsch und James Franco in dem Film zu sehen sein. Bryan Singer plante übrigens ein ähnliches Projekt unter dem Titel „The Mayor of Castro Street“. Der Streik der Drehbuchautoren verhinderte jedoch eine direkte Konkurrenz mit „Milk“.

Runterladen kann man den Trailer bei MovieMaze. Fehlt es an Festplattenkapazität macht’s auch die YouTube-Version:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=WW0lQrWn5VI]


Joe Wright, der mit „Abbitte“ Anfang des Jahres Platz eins meiner Top Ten und ein paar Oscarnominierungen eroberte, schickt die Literaturverfilmung The Soloist ins Rennen um diverse goldene Statuetten.

Der Inhalt wird wie folgt aussehen:

Steve Lopez (Robert Downey Jr.), Zeitungskolumnist der LA Times, trifft in den Straßen von Los Angeles durch einen Zufall das ehemalige Wunderkind der klassischen Musik Nathaniel Anthony Ayers (Jamie Foxx). Mit viel Verständnis, Geduld und durch die Kraft der Musik versucht Lopez, dem schizophrenen, obdachlosen Cellisten wieder eine Perspektive zu geben und ihn auf den richtigen Weg zurückzubringen.  [Quelle: Filmstarts.de]

Da es leider keinen Oscar „for just being awesomely cool“ gibt, den Mr. Downey für „Iron Man“ sicher in der Tasche gehabt hätte, wird’s vielleicht etwas mit dem dramatischen Soloist.

Der Trailer wirkt ein wenig wie Tränendrüsenkino, aber Wright hat bereits zweimal gezeigt, dass er einer ist, auf den man in Zukunft achtgeben sollte. Mal sehen, wie er nach „Abbitte“ und „Stolz und Vorurteil“ mit einem Stoff aus der Gegenwart zurechtkommt.

Abgerundet wird das Ensemble um Downey Jr. und Foxx mit Tom Hollander („Fluch der Karibik“) und Catherine Keener („Capote“).

The Soloist startet bei uns am 22. Januar.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=UR6IAGGW-0s]