Wollmilchcast #55 – Aufbruch zum Mond & The Other Side of the Wind

Zwei historische Ereignisse sind Thema im neuen Wollmilchcast und keines davon ist der neue Disney-Streifen von Lasse Hallström (über den wir auch reden). Aufbruch zum Mond (aka First Man) heißt Damien Chazelles Nachfolger von La La Land. Diesmal reist Ryan Gosling als Neil Armstrong zum Erdtrabanten. Matthias von Das Filmfeuilleton und ich diskutieren den Film, seine materialfetischistischen Tendenzen und vor allem das Ende. Das zweite große Ereignis ist The Other Side of the Wind, der endlich fertig gestellte letzte Film von Orson Welles. Exklusiv bei Netflix ist der Film erschienen und wir fragen uns, was die Plattform für einen Kontext für das filmhistorische Event bieten kann und will. Außerdem stelle ich kurz Ernst Lubitschs ersten Tonfilm, das breitgrinsende Musical The Love Parade, vor und Matthias wagt sich in die CGI-Welt von Disneys neuem Märchen Der Nussknacker und die vier Reiche mit einer frei drehenden Keira Knightley. Viel Spaß!

Shownotes

  • 00:01:22 – Aufbruch zum Mond (!Spoiler!)
  • 00:45:18 – The Other Side of the Wind (!Spoiler!)
  • 01:12:51 – The Love Parade
  • 01:19:13 – Der Nussknacker und die vier Reiche
  • 01:33:34 – Verabschiedung
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Intro und Outro: Kai Engel – Slum Canto (aus dem Album Sustains)

Nutzung im Rahmen der CC BY 4.0-Lizenz. (Homepage des Künstlers)

Copyright Titelbild: Universal

Wollmilchcast #54 – Halloween von David Gordon Green

Halloween 2018

Michael Myers stutzt mal wieder die Lebenserwartung von Vorstadtbewohnern und das in einer direkten Fortsetzung des Klassikers von John Carpenter. Trotzdem heißt der neue Halloween-Film nicht Halloween 2 und im Wollmilchcast gehen Matthias von Das Filmfeuilleton und ich der Frage nach, was das für Auswirkungen auf den Horrorfilm von David Gordon Green hat. Außerdem entreißt Matthias heroisch Luc Bessons Johanna von Orleans dem Morast des Vergessens, während ich die handygestützte Action aus SPL 2: A Time for Consequences mit den Martial Arts-Recken Wu Jing und Tony Jaa vorstelle. Viel Spaß!

Shownotes:

  • 00:01:28 – Halloween von David Gordon Green (!SPOILER!)
  • 00:42:55 – Johanna von Orleans von Luc Besson (1999)
  • 00:55:15 – SPL 2: A Time for Consequences von Soi Cheang (2015)
  • 01:03:40 – Verabschiedung

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Wollmilchcast #53 – A Star Is Born von Bradley Cooper

Lady Gaga in A Star Is Born

Auch der Wollmilchcast kommt am Kino-Phänomen des Herbstes nicht vorbei. In der neusten Episode besprechen wir Bradley Coopers Regiedebüt A Star Is Born, bereits das dritte Remake des Stoffes, der 1937 erstmals ins Kino kam, gefolgt von Remakes mit Judy Garland (1954) und Barbra Streisand (1976). Nun spielt Lady Gaga die aufstrebende Sängerin, während Bradley Cooper den fallenden Stern gibt. Matthias von Das Filmfeuilleton und ich diskutieren, ob die erste Hälfte des Films stärker ist, was er uns übers Berühmtsein zu sagen hat (vielleicht überraschend wenig?) und natürlich, wie es mit den Oscar-Chancen von A Star Is Born aussieht. Außerdem stellt Matthias passend dazu Abel Ferraras Dangerous Game mit Madonna vor und ich widme mich der zwinkernden Lüsternheit im Musical The Smiling Lieutenant von Ernst Lubitsch. Viel Spaß!

Shownotes:

  • 00:01:07 – A Star Is Born von Bradley Cooper (!SPOILER!)
    • Mein Artikel zum Film aus Venedig
    • Tipps: What Price Hollywood (1932) und Beyond the Lights (2014)
  • 00:44:55 – Dangerous Game (a.k.a. Snake Eyes) von Abel Ferrara (1993)
  • 00:54:24 – The Smiling Lieutenant von Ernst Lubitsch (1931)
  • 01:04:43 – Verabschiedung

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Wollmilchcast #52 – Werk ohne Autor

Florian Henckel von Donnersmarck ist zurück mit einem weiteren Eintrag in seiner erstaunlich umfangreichen Wikipedia-Biografie. Werk ohne Autor heißt der Film, der dieses Jahr in Venedig Premiere feierte, und die reale Familiengeschichte des Malers Gerhard Richter fiktionalisiert. Im Podcast sprechen Matthias von Das Filmfeuilleton und ich darüber, ob der Film wirklich 188 Minuten Laufzeit verdient, wie Donnersmarck Richters Werk in die deutsche Geschichte einbettet und über die größte Sequenz des deutschen Kinos der letzten Jahre (bitte nicht zitieren). Außerdem stellt Matthias den sehenswerten Alles ist gut von Eva Trobisch vor, der gerade im Kino läuft, und ich ergänze meine Charles Boyer-Minireihe um Ernst Lubitschs letzten von ihm vollendeten Film: Cluny Brown.

Shownotes:

  • 00:01:10 – Werk ohne Autor von Florian Henckel von Donnersmarck
  • 00:50:15 – Alles ist gut von Eva Trobisch
  • 00:58:38 – Cluny Brown (1946) von Ernst Lubitsch

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Le Bonheur – Schießen Sie auf den Filmstar, Herr Boyer!

Le Bonheur (Happiness)
Le Bonheur

Es gibt eine Einstellung in Le Bonheur, der auf ewig unter der Titelverwandtschaft zu einem berühmteren Film von Agnès Varda leiden wird¹, welche seine widerborstige Seltsamkeit preisgibt. Da liegt ein anarchistischer Karikaturist auf dem Sofa eines Filmstars und schläft, vermutlich. Vermutlich, weil sein Kopf vom Bildausschnitt sauber abgetrennt wurde. Es besteht zugegebenermaßen kein Zweifel, dass er es ist, den die Diva beäugt. Lutcher ist die einzige Figur in Le Bonheur, die mit billigen Lederschuhen an den Füßen ungerührt auf dem Sofa eines Filmstars schlafen würde. Warum also wird der Kopf abgeschnitten, wenn nicht um der Spannung willen, warum ausgerechnet jener Kopf, dem in diesem Film durch Kamera und Beleuchtung penetranter gehuldigt wird als der Diva in seiner Handlung?

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