Wollmilchcast #80 – Yesterday, Vox Lux und der Boom der Musikfilme

900 Millionen Dollar hat der Queen-Film Bohemian Rhapsody weltweit eingespielt und ist nur einer in einer Reihe von Musikfilmen und Musicals, die in den letzten Jahren erfolgreich im Kino gelaufen sind. Anlässlich der zeitnahen Kinostarts der beiden (im weiteren Sinne) Musikfilme Vox Lux von Brady Corbet und Yesterday von Danny Boyle sprechen wir im Podcast über die Welle musikalischer Kino-Hits, ihre Auslöser, die Gemeinsamkeiten der Filme und zukünftige Beiträge wie Steven Spielbergs West Side Story. Außerdem kommen Pedro Almodóvars autobiografisch geprägter neuer Film Leid und Herrlichkeit und Mitchell Leisens Migranten-Klassiker Hold Back the Dawn mit Charles Boyer zur Sprache, letzterer frisch erschienen in einer feinen Blu-ray-Edition von Arrow Academy. Viel Spaß!

Shownotes:

  • 00:01:27 – Yesterday, Vox Lux und die Welle der Musikfilme und Musicals
  • 01:02:23 – Leid und Herrlichkeit (2019) von Pedro Almodóvar
  • 01:14:16 – Hold Back the Dawn (1941) von Mitchell Leisen
  • 01:27:35 – Verabschiedung

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Wollmilchcast #79 – Der König der Löwen von Jon Favreau

Der König der Löwen von 1994 ist der Millennial-Klassiker unter den Disney-Zeichentrickfilmen. Nun erhält er ein Remake von Iron Man-Regisseur John Favreau. Im Podcast fragen wir uns, ob wir einen Live-Action- oder Animationsfilm vor uns haben, wie die Tierdoku-Optik mit den expressiven Stimmen zusammenpasst und was der neue König der Löwen über die kreative Ausrichtung von Disneys Realfilm-Remakes aussagt. Außerdem reisen wir in einen Sommer von Éric Rohmer und in eine Komödie von Herman Yau, A Home With A View aus Hongkong.

Shownotes:

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Wollmilchcast #78: Die Filme von Scarlett Johansson

Lucy mit Scarlett Johansson

In einem neuen Wollmilchcast-Special widmen wir uns diesmal keinem Regisseurin, sondern suchen Autorschaft und Konstanten des Werkes vor der Kamera. Speziell in der faszinierenden Karriere der Amerikanerin Scarlett Johansson. Als Arthouse-Star feierte sie in Lost in Translation ihren weltweiten Durchbruch und spielt mittlerweile in Milliarden-Franchises mit. Wir beschäftigen uns über die Dauer eines Spielfilms mit Johanssons Filmen, ihrer Selbst- und Fremddarstellung, ihrem Star-Image und dessen Wandel im Social Media-Zeitalter. Viel Spaß mit dem Podcast!

Shownotes:

  • 00:01:29 – Warum Scarlett Johansson?
  • 00:14:25 – Die Anfänge: Der Pferdeflüsterer
  • 00:21:25 – Ghost World und Lost in Translation
  • 00:29:43 – Scarlett Johansson und Woody Allen
  • 00:35:35 -Die Insel und der Schatten der Männer nach dem Durchbruch
  • 00:40:00 – Der bizarre Blockbuster-Aufstieg in Iron Man 2
  • 00:46:27 – Sex-Symbol und Femme Fatale
  • 00:54:26 – Zersetzung und Zusammensetzung in Under the Skin, Her, Lucy und Ghost in the Shell
  • 01:06:32 – Endgame, Black Widow und der Anfang vom Ende der MCU-Karriere
  • 01:21:51 – „ScarJo“ in der Image-Krise
  • 01:32:00 – Verabschiedung

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Wollmilchcast #77 – Spider-Man: Far From Home

Spider-Man: Far From Home: Tom Holland in Venedig

Zwei sehr unterschiedliche Meinungen zum neuen MCU-Beitrag Spider-Man: Far From Home gibt es im neuen Wollmilchcast. Diesmal diskutieren wir, wie der Film ins Endgame der Infinity-Saga passt, fragen uns, ob er die perfekte Zusammenfassung der ästhetischen Wüste des Marvel Cinematic Universe ist, und können uns nicht recht einigen: Ist dieser Film nur leer und zynisch oder ein intellektueller Futternapf für den geneigten Zuschauer? Außerdem wurde das Neon Genesis Evangelion auf Netflix herabgesandt und in der Charles Boyer-Retro geht es weiter mit einem seiner größten Flops – und vielleicht wichtigsten Filme: der virtuose Musikfilm Caravan von 1934.

Shownotes:

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Wollmilchcast #76 – Men in Black: International, The Dead Don’t Die & Too Old to Die Young

Men in Black: International

Die Men in Black-Reihe ist zurück, diesmal ohne Will Smith, Tommy Lee Jones und Barry Sonnenfeld. Stattdessen tun sich Tessa Thompson und Chris Hemsworth für F. Gary Gray zusammen, um in der geheimen Alien-Parallelgesellschaft für Ordnung zu sorgen. Im Podcast fragen wir uns, ob sich die Reihe selbst geblitzdingst hat. Außerdem diskutieren wir, wie sich Jim Jarmusch in The Dead Don’t Die das träge Zombie-Tempo zu eigen macht, und was eine betont zähe Serie wie Too Old to Die Young von Nicolas Winding Refn und Ed Brubaker für unsere Ära des Peak-TV bedeutet. Viel Spaß!

Shownotes:

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