Wollmilchcast #67 – Wir von Jordan Peele

Die Söhne in Wir von Jordan Peele

Auf einmal stehen Fremde in der Auffahrt des Sommerhauses und sie sehen genauso aus wie Wir. In Us (so der mehrdeutigere Originaltitel) konfrontiert Jordan Peele eine Familie mit ihren potenziell mörderischen Ebenbildern. Es ist Peeles zweite Regiearbeit nach dem Blumhouse-Hit Get Out, nur ist diesmal alles ein Stück größer, bunter und vager. Im Podcast diskutieren wir die möglichen Bedeutungsebenen von Wir, Stärken (und Schwächen) in der Inszenierung und die Unterschiede zum erfolgreichen Vorgänger. Außerdem kommt Netflix‘ Triple Frontier zur Sprache, in dem J.C. Chandor (All Is Lost) Ben Affleck und Oscar Isaac nach Südamerika schickt. Zu guter Letzt wird die Sprachlosigkeit ob des Musicals Office von Johnne To in Worte gefasst – oder es zumindest versucht. Viel Spaß beim Hören!

Shownotes:

  • 00:00:44 – Wir (Us) von Jordan Peele (!Spoiler!)
  • 00:47:20 – Triple Frontier von J.C. Chandor
  • 01:01:17 – Office von Johnnie To (2015)
  • 01:12:54 – Verabschiedung

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Tequila war gestern

So sieht er also aus, der große Konfuzius. Die Biopics über Laozi, Mengzi und Xunzi lassen bestimmt auch nicht lange auf sich warten. Ist ja immerhin besser als „Dragonball: Evolution“. Oder „Fluch der Karibik 3.“ Oder „Bulletproof Monk“.

Abgesehen von dieser Erkenntnis, stellt sich mir doch die Frage: Wo bleibt das dreistündige Epos über Immanuel Kant? Hauptrolle: Ulrich Tukur. Das 90-minütige Actionspektakel über Georg Wilhelm Friedrich Hegel? Am besten mit der catchphrase „Mein Name ist Hegel. Georg Wilhelm Friedrich Hegel“. Hauptrolle: Till Schweiger. Regie: Uli Edel. Das könnten die sogar in Jena drehen! Von Theodor Wiesengrund Adorno und einer 3D-Verfilmung der „Dialektik der Aufklärung“ fange ich gar nicht erst an. Das bleiben wohl Träume.

(via)