He's coming!

Der rockigste Superheld wo gibt ist back in Iron Man 2, featuring Robert Downey Jr., Mickey „Whiplash“ Rourke, Don „War Machine“ Cheadle und Scarlett „Black Widow“ Johansson! Holt die Gitarren raus, lasst euch lange Haare wachsen und bangt ordentlich euren verdammten Head! Tony Stark wird am 6. Mai 2010 kommen und euren Tag versüßen!

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Sly, Stath und alle, die wir kennen

Aus Gründen, die für das Fortbestehen der Menschheit unerheblich sind, konnte ich die dreiminütige Promo für Sylvester Stallones The Expendables zwar noch nicht mit Ton sehen. Aber an der Vorfreude auf den Allstar-B-Movie-Action-Reisser ändert das wenig. Am 2. September 2010 werden wir neben Stallone Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Eric Roberts, Mickey Rourke, Bruce Willis und viele andere im Kino bewundern dürfen, sofern die Leinwände dieser Welt im Stande sind, soviel Testosteron ertragen zu können, ohne vor Scham in sich zusammen zu fallen. Die Promo gibt’s unten zu sehen oder aber bei The Playlist und Twitch.

Bis zum Kinostart kann man sich die Zeit ja damit vertreiben, Tipps für den höchstwahrscheinlich depperten deutschen Titel des Films abzugeben.

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Kurtz & Knapp VII

Der Vorleser (USA/D 2008)

Ohne Kate ein Film, der keine Oscarnominierung verdient hätte. David Kross ließ sich von seiner Filmpartnerin offensichtlich nicht einschüchtern und bietet der souverän – aber auch nicht mehr – aufspielenden Britin unangestrengt Paroli. Jenseits vom Schulddiskurs sucht man jedoch vergeblich nach Tiefe in dem wandelnden Alterunterschied, der sich Beziehung nennt. Verantwortlich dafür sind jedoch weder Kross noch Kate Winslet und nicht einmal Ralph Fiennes, der als „Kross in alt“ recht enttäuschend sein übliches Schtick durchzieht.

Vielmehr will die episodische, aber sonnige erste Hälfte mit der betont düsteren, kammerspielartigen zweiten nicht recht zusammenpassen. Da hilft es auch nicht weiter, dass nahezu alle anderen Figuren (also die deutschsprachige Schauspielelite) nahezu unangetastet vorbei fliegen. Von Daldry hätte ich mehr erwartet.

The Wrestler (USA/F 2008)

Ohne Mickey ein Film… Oder besser: Mickey Rourke ist der Film. Als Randy „The Ram“ Robinson ist der Ex-Boxer und Wieder-Schaupieler eine Offenbarung, da stören auch die zuweilen plakativen Wendungen des Plots und Darren Aronofskys – zum Glück zurückhaltende – visuelle Spielereien nicht. Mickey Rourke vereint in seinem gemarterten Körper Herz, Seele, Schweiß und v.a. auch Blut des Films, denn sein Wrestler ruft in Erinnerung, was Method Acting eigentlich heißt. Er treibt diese Kunst gleichzeitig in neue Höhen.

Bei allen Eskapaden, bei allen physischen und psychischen Niederschlägen bewahrt Rourke seinem Randy Würde und Selbstbestimmung, so dass seine Entscheidungen gerade gegen Ende des Films eben nicht nur wie Drehbuchanweisungen wirken. Wo allerdings Randys unterschwellige Sucht nach Schmerz aufhört und Rourkes Tour de Force-Dasein anfängt, das kann und will man am Ende schlicht nicht mehr ausmachen.

Frost/Nixon (USA/GB/F 2008)

A.k.a. „Journalismus – Eine Lehrstunde“. Die Interviews sind legendär und längst auf DVD zu haben, wozu noch ein Film? Weil Peter Morgans Drehbuch Interviewer und Interviewten wie Spiegelbilder gegenüber sitzen lässt. Der oberflächliche Celebrity und der von seinem Land ge(sc)hasste Ex-Präsident, sie beide sind süchtig nach dem strahlenden Licht der Öffentlichkeit, doch am Ende kann es tatsächlich nur einen geben.

Wahrscheinlich war der stets anpassungsfähige Ron Howard genau der richtige, um den an Psychospielchen reichen Stoff der starren Theaterbühne zu entheben und  ihn spannend für die Leinwand aufzubereiten. Zu Diensten ist ihm das sich geradezu perfekt ergänzende Paar Michael Sheen und Frank Langella. Beide tänzeln in ihrem Kampf der Worte geschickt durch den Ring, jeder von ihnen mal Jäger, mal Gejagter. Von Howard hätte ich soviel Spannung nicht erwartet.

Trailer Update: Mickey Rourke

Da Mickey Rourke sich in den letzten Jahren mit Auftritten in „Spun“, „Domino“ oder „Sin City“ Schritt für Schritt zurück ins Scheinwerferlicht der Filmindustrie gearbeitet hat und sein in der Nacht zum Montag gewonnener Golden Globe als die bisherige Krönung seiner Bemühungen bezeichnet werden darf, wird dem Ex-Boxer und Wieder-Schauspieler an dieser Stelle ein Trailer Update gewidmet.

Trailer Numero Uno bewirbt die neue Bret Easton Ellis– Verfilmung The Informers (dt. Buchtitel: „Die Informanten“), für die der Autor auch das Drehbuch beigesteuert hat. Zugegeben, im Gegensatz zu „American Psycho“ habe ich „Die Informanten“ nicht bis zum Ende durchgelesen, denn auch das leere Leben drogensüchtiger Reicher aus den Achtzigern langweilt irgendwann.

Da allerdings neben Mickey Rourke auch Amber Heard („All The Boys Love Mandy Lane“) und Brad Renfro (in seiner letzten Rolle) zu sehen sein werden, verweise ich an dieser Stelle auf den aktuellen Red Band Trailer des Episodenfilms. Der wird beim diesjährigen Sundance Film Festival Premiere feiern und im Mai in den USA starten.

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Trailer Update Part Deux dreht sich um The Wrestler, den Film also, der Herrn Rourke den Globe eingebracht hat und der am 26. Februar in den deutschen Kinos anläuft. Darren Aronofsky („Requiem for a Dream“) führte Regie bei der Geschichte über einen alternden Wrestler, der sich mit dem Karriereende nicht abfinden will. Vergleiche mit Rourkes eigenem turbulenten Werdegang sind angebracht.

Den Trailer für „The Wrestler“ kann man bei MovieMaze ansehen und herunterladen oder in der YouTube- Version unten bestaunen. Der Titelsong stammt von Bruce Springsteen und hat ebenfalls einen Globe eingesackt.

Eines der nächsten Projekte von Mickey Rourke wird voraussichtlich Iron Man 2 sein, an der Seite eines anderen Comeback- Kings, Robert Downey Jr.

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