Punished (HK 2011)

Punished Film-Poster

Punished Film-Poster

In Johnnie Tos Vengeance gibt es diesen Moment, in dem Francis Costello (Johnny Hallyday) seine Tochter nicht mehr erkennt und die drei von ihm engagierten Killer dem alternden Ex-Kollegen erklären müssen, warum, wieso, weshalb er sich auf einem Rachefeldzug befindet. Wird im dritten Teil der Hitman-Trilogie der Wunsch nach Vergeltung weitervererbt, nachdem sein Ursprung verschwunden ist, nähert sich Law Wing-Cheongs Punished der Rache als Mittel der Selbstkasteiung. Zusammen mit Cheang Pou-Sois Accident bilden „Punished“ und „Vengeance“ ein faszinierendes Tryptichon aus dem Hause Milkyway Image, welches die Facetten des Themas mit unterschiedlichen Resultaten auslotet. Punished geht im direkten Vergleich als konventioneller, nichtsdestotrotz ungewöhnlichster Beitrag der Produktionsfirma von Johnnie To und Wai Ka-Fai hervor. Denn der Film kommt ohne den üblichen Milkyway-Style aus, besticht nicht durch Set Pieces, sondern gibt sich als nüchterne Charakterstudie.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht der rücksichtslose Geschäftsmann Wong Ho-Chiu (Anthony Wong), der mit Immobilien sein Geld verdient und vor illegalen Methoden nicht zurückschreckt. Wong ist ein Kontrollfreak und damit ein echter Milkyway-Held, dem im Verlauf des Films die Zügel aus der Hand genommen werden. Seine Tochter Daisy (Janice Man) wird entführt und gleich zu Beginn erfahren wir – und das ist kein Spoiler – dass die junge Frau die Entführung nicht überlebt. So wird die geradlinige Erzählung bereits in den ersten Minuten zugunsten unvermittelter Zeitsprünge aufgegeben, die dem Film die Dynamik anderer Rachethriller verwehren. Aber Punished ist sowieso kein gewöhnlicher Rachethriller und nur bedingt ein „Thriller“. Wir wissen um das Schicksal Daisys, bevor wir ihre nicht sonderlich einnehmende Persönlichkeit kennenlernen. Sie ist die Ausgeburt der Teenager-Rebellion in ihrer nervigsten Form, schmeißt das Geld ihres Vaters für Koks und Klamotten raus, beleidigt ihre verständnisvolle Stiefmutter aus einem einzigen Grund (sie ist die Stiefmutter), benimmt sich alles in allem unerträglich. Unwesentlich vorteilhafter kommt ihr Vater weg, der seine Geschäftsmethoden auf das Familienleben ohne Hintergedanken überträgt, seinem Sohn vorschreibt, was er zu studieren hat und seine Frau als persönliche Assistentin (aus)nutzt. Man könnte auch sagen, die Figuren in „Punished“ hätten ihr Schicksal verdient, dass die titelgebende Bestrafung, welche der Film austeilt, rechtens ist. Punished versinkt allerdings weder in der absoluten Hoffnungslosigkeit, noch in zynischen Attitüden. Das Drama – ja, es ist wohl am ehesten ein Drama – verdankt dies in erster Linie den Schauspielern und mit Abstrichen der erzählerischen Herangehensweise.

Anthony Wong ist spätestens seit Beast Cops ganz groß darin, Männer zu verkörpern, die an ihrer übertriebenen Maskulinität zu scheitern drohen. Manchmal reden sie viel, manchmal wenig, aber nur selten können sie das ausdrücken, was in ihnen vorgeht. Sie sprechen mit Taten und das hat meistens fatale Konsequenzen. Deswegen muss sich sein biestiger Cop zwangsläufig auf einen drogengeschwängerten Feldzug der Gewalt begeben, deswegen gedenkt sein Immobilienmagnat infolge des Todes seiner Tochter und seines Versagens als Vater sich einzig in Form der Rache Erleichterung verschaffen. Doch hier verlässt Punished die ausgetretenen Pfade des Genres. Anstatt wie Pierre Morels „Taken“ den Erzeuger selbst zum Täter werden zu lassen, wählt Wong Ho-Chiu einen Weg, den ein Mann in seiner Position wohl wählen würde: Er beauftragt einen Angestellten. Während Chor (Richie Ren), ein ebenfalls von seinem Kind Entfremdeter, seinem Job methodisch kühl nachgeht, beobachtet der Boss auf seinem Smartphone die Folter und/oder Tötung der Beteiligten. Denn Rache erweist sich in „Punished“ als abstrakte Idee, die nicht mit Emotionen angereichert werden kann. In ihrer Umsetzung gerät sie ebenso sinnlos wie der Tod Daisys. So verbleiben die gescheiterten Väter Wong und Chor mit dem Handy als unzureichendem Ventil für ihre Schuld, während der Film zum unsentimentalen Schluss kommt, dass manche Fehler schlicht nicht begradigt werden können. Obwohl sich „Punished“ durch seine analytische Erzählweise und die für Genre-Fans wohl zu leidenschaftslose Aufbereitung der Rache und ihrer Folgen einiges an Immersionspotenzial verbaut, ist gerade dieser Ansatz erfrischend. Dabei greift der Film klassische Milkyway-Motive auf, um ihnen eine ungewohnte Wendung zu verleihen. Erscheinen die Professionals in vielen Werken der Produktionsschmiede als Gestrandete aus einer anderen Epoche, haben sich die Rächer in Punished allzu gut in der Moderne eingelebt und müssen nun mit den Folgen zurechtkommen. So ist der Film auch mit seinen Makeln eine Rachestudie für das neue Jahrtausend.


„Punished“ ist bisher nur in Hongkong auf DVD (RC: 3) und Blu-ray (RC: A) erschienen und kann bei YesAsia erstanden werden.

Frame(s): Gefangen

Raum im Film – das ist eigentlich ein Widerspruch. Der Widerspruch von Projektionsfläche  und Tiefenillusion. Wie in einem Gemälde auch kann im Film der Schein von Räumlichkeit durch verschiedene Mittel erzeugt werden. Wie werden die Figuren angeordnet? Wie sieht es mit Perspektive und Tiefenschärfe aus? Diese und andere formale Mittel sind natürlich nicht wahllos gewählt, sondern stehen idealerweise in Beziehung zur Handlung, der Psychologie der Figuren oder dem mysteriösen Etwas, das sich „Meta-Ebene“ schimpft. Eines der bekanntesten Beispiele: Die Steadycam-Erkundungen des Overlook-Hotels und der Geisteszustand von Jack Torrance in „The Shining“.

Wenn auch Accident von Soi Cheang mit Kubricks Familienhorror nicht viel gemein hat, so ist in beiden Filmen die Hauptfigur eine, deren Verstand zum Schaden ihrer Umgebung in den Wahn abgleitet. In „Accident“ spielt Louis Koo einen Auftragskiller, der seine Morde wie komplex inszenierte Unfälle aussehen lässt. Von Beginn an wird er als Paranoiker charakterisiert. Als er jedoch vermutet, selbst ins Fadenkreuz eines Kollegen geraten zu sein, kennt sein Verfolgungswahn keine Grenzen mehr.

Frames*: „Accident“ (HK 2009); Regie: Soi Cheang**


Ein visuelles Motiv, das sich durch den ganzen Film zieht: Die Flächigkeit des Bildes…

… erzeugt durch die Konzentration auf eine Bildebene. Unscharfe Strukturen rahmen gitterartig unseren Helden ein.

Das Objekt seiner Beobachtung eingefangen im Fenster eines Hochhauses. Die Form gleicht der einer Linse.

Wieder das Objekt, die Bedrohung. Diesmal dank der Spiegelung in dreifacher Ausführung. Auch der unscharfe Bereich im Vordergrund und die Rahmung innerhalb des Bildes sind da.

Linse und Spiegelbild treffen zusammen. Unser Held hängt eingefangen wie in einem Bild von René Magritte an der Wand.

Der Held vom Türrahmen fixiert. Das Bildnis seines Wahns ist die Wand hinter ihm, doch über seinen Zustand wissen wir längst Bescheid.

Was bleibt? Vielleicht ist es der Blick aus dem Gefängnis; vielleicht auch sein Verfolgungs- und Überwachungswahn in tausend kleinen Linsen tragisch überspitzt.


* Die Frames sind chronologisch angeordnet entsprechend ihres Auftauchens im Film.
** Soi Cheang heißt manchmal auch Cheang Pou-Soi. „Accident“ ist seine erste Regiearbeit für Milkyway Image. Davor hat er mit „Dog Bite Dog“ (2006) die Zuschauer begeistert und mit „Shamo“ (2007) dieselben an seiner Zurechnungsfähigkeit zweifeln lassen.

Unfälle passieren

Eine neue Ausgabe in der deprimierenden Reihe „Das Hongkong-Kino ist nicht tot“; heute mit Soi Cheang. Nach dem auch in Deutschland auf DVD erhältlichen „Dog Bite Dog“ (Kritik) und dem strangen „Shamo“ ist der ehemalige Regie-Assistent von Johnnie To zu dessen Produktionsfirma Milkyway Image zurückgekehrt, um Accident zu drehen.

Branchen-Insider finden den Film anscheinend ganz toll und bei den diesjährigen Filmfestspielen in Venedig (2. bis 12. September) wird er im Wettbewerb antreten. Bei Cheang weiß man nie, was kommt, aber der Trailer sieht, trotz der mangelhaften Bildqualität, äußerst vielversprechend aus. Die statischen Bilder urbaner Nächte gehören ja zum Milkyway-house style. Mal sehen, ob Cheangs pessimistische persönliche Note bei einem Produzenten wie To voll zum Tragen kommt. Mit Richie Ren („Exiled“), Louis Koo („Election“) und Michelle Ye („Vengeance“) ist der Thriller  hochkarätig besetzt.

Ein weiterer Pluspunkt: „Accident“ sieht nicht so aus, als würde er sich, wie andere HK-Filme in letzter Zeit,  der chinesischen Zensur anbiedern.

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Breaking News (HK/VRC 2004)

Die Hongkonger Polizei steckt in einer Publicity-Krise. Soeben ist die Überwachung einer Bande von Gangstern zu einer blutigen Schießerei in den Straßenschluchten der ehemaligen Kronkolonie ausgeartet. Die Medien haben das Desaster naturgemäß eingefangen, das Versagen angeprangert. Die Gangster sind nämlich auch noch entkommen. Kommissar Wong (Simon Yam) beauftragt die in Publicity-Fragen versierte Rebecca Fong (Kelly Chen) mit der Schadensbegrenzung. Um die Berichterstattung der Medien nach ihren Gunsten zu lenken, versorgt sie das Fernsehen gleich selbst mit dem Sendematerial: Polizeieinheiten werden kleine Kameras verpasst, die Aufzeichnungen musikalisch untermalt und effektheischend wie in einem Task Force-Werbefilm zusammengeschnitten. Währenddessen spürt Cop Cheung (Nick Cheung) die Flüchtigen (u.a. Richie Ren) in einem Wohnblock auf und eine kräftezehrende Belagerung beginnt.

Als Mediensatire wird Johnnie Tos Breaking News ebenso gern gelobt wie kritisiert. Eine offene Einladung dazu bieten in gewisser Weise der Plot und erst recht die TV-Schnipsel, welche To à la Zapping International komplett mit Rauschen immer mal wieder einfügt, um die Medienberichterstattung sozusagen als parallele Realität in den Film zu integrieren. Dass „Breaking News“ die gegenseitige Instrumentalisierung von Medien, Polizei und Gangstern hin und wieder mit einem ironischen Unterton kommentiert, erhebt den Film allerdings noch lange nicht in den Status einer Mediensatire. Es ist, betrachtet man den 90-Minüter, auch zweifelhaft, ob es To und seinem Milkyway-Team überhaupt darum geht. Etwas schmunzelt man schon, wenn die auf Imagepflege bedachte Polizei bei der Belagerung eine Mittagspause einführt, ganz uneigennützig die wartenden Journalisten mit verköstigt und die Gangster der Öffentlichkeit anschließend ihr eigenes gemütliches Essen mit einem als Geisel gehaltenen Vater und seinen beiden Kindern präsentieren. Doch irgendwie führt das alles zu nichts. Zumindest wenn man am Ende so etwas wie eine Pointe der Satire erwartet. Wenn To Gesellschaftsstrukturen kritisch anpackt wie beispielsweise im „Election“-Doppelschlag, sieht das Endergebnis anders aus.

Zunächst einmal befriedigt Breaking News – keine große Überraschung bei dem Regisseur – aber als kurzweiliger Actionthriller. Zwar fehlt es dem Film ganz und gar an der melodramatischen Überdrehtheit eines „Fulltime Killer“, dem düsteren Nihilismus von „The Longest Nite“ oder auch dem Zeitlupen-Heroic Bloodshed aus „Exiled“. Doch wie üblich enttäuschen Tos Inszenierungskünste nicht. Vielmehr kann man es fast schon als etwas prahlerisch bezeichnen, wenn der Regisseur seinen Film mit einer sieben Minuten langen Plansequenz eröffnet. Es wird zwar nicht die letzte des Films sein, doch sicher ist der Auftakt ungemein spektakulär. Orson Welles und Robert Altman hat man es aber auch verziehen.

Gemächlich wandert der ungeschnittene Blick von der Skyline der Stadt auf eine gewöhnliche Straße, um nach der Etablierung des Schauplatzes sofort in die Wohnung der Gangster zu schwenken, die sich zum Aufbruch bereit machen. Hinab geht es dann wieder zu den observierenden Polizisten im Auto. Schwenk für Schwenk, Fahrt für Fahrt baut To langsam die Spannung bis zur Schießerei auf, die immerhin vier Minuten auf sich warten lässt. Die Gangster verlassen das Gebäude, misstrauische Blicke werden ausgetauscht, arglose Streifenpolizisten mischen sich ein. Fast scheinen die Uniformierten beruhigt, ihr Leben gerettet, doch ein einziger Fingerzeig genügt und der Sturm bricht los. Von einer Front zur nächsten schnellt die Kamera, während der Schusswechsel seinen Lauf nimmt, ohne dabei die Hektik der frühen Filme des Regisseurs oder anderer HK-Größen anzustreben. Die Ästhetik ist bis ins Detail kontrolliert, also zu keiner Zeit diffus, denn „Breaking News“ zeigt Johnnie To im Mantel des Marionettenspielers. Eine Vorgehensweise ist das, welche die Distanzierung des Zuschauers nicht notwendigerweise mit einschließen muss.

Betrachtet man etwa The Mission (1999), einen Actionfilm, der einem architektonischen Grundriss voller diffizil aneinander gefügter geometrischer Formen gleicht, brilliert der formal überragende Regisseur da ebenso durch eine vergleichsweise subtile Figurenzeichnung. Eine solche geht „Breaking News“ allerdings ab. SchauspielerInnen wie Kelly Chen, Nick Cheung oder Richie Ren gehören in variierenden Graden leider zum Typ „kühle Fassade“. Es wäre also gewagt, zu behaupten, der Film ringe dem Zuschauer irgendeine Form emotionaler Involvierung ab. Andererseits handelt es sich hier wohl um Tos abstrakteste Auseinandersetzung mit seinem Lieblingsthema: Das Schicksal. Denn das in den ersten sieben Minuten geschilderte Geschehen setzt wie der Finger eines erbarmungslosen Dominospielers eine geradezu unabänderliche Ursache-Wirkungskette in Gang, perfekt visualisiert durch das verbindende Element des Kameraauges.

Gerade Tos Gangsterfiguren sind unfähig, dauerhaft von ihrem Weg abzukommen und einen anderen zu wählen. Es ist dieser Pfad – im Grunde vergleichbar mit der in Infernal Affairs zitierten Avici-Hölle – den Figuren wie Blaze, Lok, Jimmy und Co. mehr oder weniger freiwillig bis zum Ende gehen. In der Trilogie von Alan Mak und Andrew Lau liegt das angehäufte Karma dem Schicksal der Figuren zu Grunde. Das führt die Story soweit, dass quasi jede böse Tat mit dem Tode oder der Hölle auf Erden bestraft wird; ein Schema, welches besonders mit Kenntnis des zweiten Teils ersichtlich wird. In Running on Karma (2003) ging To einen Schritt weiter als seine Kollegen und behandelte Karma als eine sich über Generationen hinweg auswirkende Kraft.

Vielfach bilden die Tätigkeiten des organisierten Verbrechens jedoch den Rahmen seiner Explorationen. Variierend zwischen den klassischen HK-Gangstern, welche wie mittelalterliche Schwertkämpfer ihrem Kodex ohne Rücksicht auf die eigene Person folgen, und berechnenden, machtgierigen Bossen, sind seine Figuren in den Mechanismen der Schwarzen Gesellschaft gefangen. Die so gut wie vollkommene Abwesenheit handelsüblicher Motive der Gangster in Breaking News bestätigt Tos in diesem Fall geradezu radikal abstrakte Herangehensweise an das Thema. Austauschbare Hauptdarsteller schultern hier Rollen, die nicht viel mehr als die Bezeichnung „Gangster“ oder „Polizist“ verdienen. Durch die Strukturen ihrer jeweiligen Institution (Triaden/Unterwelt und Polizei) vorbestimmt, müssen Gangster Raubüberfälle und Auftragsmorde begehen und die Polizisten sie eben bis zum bitteren Ende jagen. Ein Abweichen ist durch die Regeln des Spiels ausgeschlossen, was der Film noch einmal unterstreicht, wenn Cop Cheung während einer Schießerei auf die Frage „Und warum wirst du nicht Killer?“ zurückfragt „Je daran gedacht, Polizist zu werden?“ und sich anschließend beide Seiten darüber herzlich amüsieren.

To ist ein Regisseur, dem man kaum Abgehobenheit vorwerfen kann. Jedem noch so ausgefallenen Stoff, jeder noch so auffälligen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft Hongkongs oder buddhistischen Glaubenskonzepten versetzt er einen Schuss Zugänglichkeit. „Breaking News“ mag zwar bei näherem Hinsehen wie ein reichlich trockenes, formales Experiment eines allzu selbstsicheren Regisseurs wirken, dessen „Medienkritik“ nicht über die To-üblichen Tricks hinauskommt. Doch glücklicherweise ist das Ergebnis dessen zumindest eine attraktive Ansammlung von Schauwerten. Ein Actionfilm eben. Leider einer der schwächeren des Meisters.


Eine Überdosis Plansequenzen für’s Wochenende:
Breaking News (Opening Shot)
The Player (Opening Shot)
Im Zeichen des Bösen (Opening Shot)
Hard-Boiled (Body Count from Hell)