Wollmilchcast #95 – 1917 und Bad Boys for Life

Mit nur einem sichtbaren Schnitt hetzt 1917 durch den Ersten Weltkrieg. Im Podcast sprechen wir über die Entscheidung, einen Kriegsfilm mit der Übersichtlichkeit und Eleganz zu drehen, die Plansequenzen und Steadycams gewähren. Wie fasst sich die One-Shot-Ästhetik ins Genre ein und welchen Effekt hat sie auf die Darstellung des Krieges allgemein und besonders dieses Krieges? Im zweiten Teil drehen wir uns wie die Kameras um die Recken Will Smith und Martin Lawrence, die Bad Boys for Life bleiben, diesmal allerdings ohne Michael Bay auf dem Regiestuhl. Viel Spaß!

Shownotes:

  • 00:01:15 – 1917 von Sam Mendes und Roger Deakins (2019) (Spoiler!)
  • 00:46:34 – Bad Boys for Life von Adil El Arbi und Bilall Fallah (2020) (Spoiler!)
  • 01:15:11 – Verabschiedung

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Trailer 2: Zeiten des Aufruhrs

Da ich noch immer über eine Kritik zur animierten Doku „Waltz with Bashir“ grübele, gibt’s hier erstmal nur einen Hinweis zum aktuellen Trailer für Sam Mendes‚ Ehedrama Zeiten des Aufruhrs. Über den Film redet jedermann, weil Leonardo „Das Stirnrunzeln“ DiCaprio und Kate Winslet zum ersten mal seit dem Urlaubsvideo „Titanic“ wieder gemeinsam vor der Kamera stehen. Den aktuellen, etwas kürzeren Trailer kann man bei TrailerAddict anschauen oder unten. Der Film startet am 15. Januar in den deutschen Kinos.

Als Bonus-Info für alle, die diesen Post bis zum Ende lesen, sei an dieser Stelle angemerkt, dass ich mich morgen auf eine Pilgerreise nach Wiesbaden begebe. Grund dafür ist nicht die Bewilligung meines Ausreiseantrages in den Westen, sondern das dort bis zum Sonntag stattfindende Exground Filmfest. Sofern der zu erwartende Wintereinbruch uns morgen nicht im Straßengraben enden lässt oder andere höhere Mächte den Kinobesuch verhindern, wird es einen ausführlichen „Erfahrungsbericht“ dazu geben.

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Zeiten des Aufruhrs: Rose and Jack together again!

Extra für „Titanic“-Hasser muss Sam Mendes Zeiten des Aufruhrs („Revolutionary Road“) gedreht haben, der Kate Winslet und Leonardo DiCaprio auf der Leinwand wiedervereinigt. In einem Film. Ohne Eisberg. Ohne. Ein. Einziges. Schiff.

Als Fan von „American Beauty“ und besonders von Mendes‘ Zweitling, dem unterschätzten „Road to Perdition“, ist mir die Besetzung eigentlich egal, Hauptsache Mendes war es auf dem Regiestuhl bequem.

Alle „Titanic“-Verehrer können derweil bei diesem wirklich wirklich wirklich sehr guten Trailer aufatmen über die Wiedervereinigung ihres Traumpaares in einer Vorstadt der 50er Jahre. Und einer wie Mendes kennt sich mit Vorstädten bekanntlich aus.

Die Literaturverfilmung „Zeiten des Aufruhrs“ startet am 15. Januar in den deutschen Kinos.

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