Hey Jude

Trotz meiner beträchtlichen Aversion gegen Musicals, deren einzige Ausnahmen Singin‘ in the Rain und My Fair Lady sind, birgt dieser Winter zwei musikgesättigte Highlights, denen ich mich ganz sicher nicht entziehen werde.

Sweeney Todd von Tim Burton läuft ja hierzulande erst am 21. Februar an, was mir einen Schauer über den Rücken jagt bei dem Gedanken, die Songs könnten womöglich bis dahin synchronisiert werden.

Die Originalstimmen hört man dafür auf jedenfall in Julie Taymors „Across the Universe“, einem Musical, das ganz und gar aus Beatlessongs besteht. Das allein hat das Zeug zum Traum jedes Fans der Fab Four. Dazu tragen die Charaktere auch noch so wunderbare Namen wie Jude, Lucy, Mr. Kite und Sadie.

Am 22. November geht’s los.

Der Trailer liefert schon mal einen kleinen Vorgeschmack:

http://www.youtube.com/watch?v=bQ6d3m-GFyw

14 Antworten auf „Hey Jude“

  1. Das heißt synchronisiert, Fräulein! Zum Thema Synchronisation (mit „y“!!!): Bei „Phantom der Oper“ von 2004 war das echt schrecklich.
    Aber waren die Beatles echt nur zu viert? Da gabs doch mal son Gerücht…

  2. Danke für den Hinweis!

    Die Beatles waren offiziell zu viert. Abwechselnd wurden aber Leute aus ihrem Umfeld als „fünfter Beatle“ bezeichnet: z.B. der Produzent George Martin oder der Manager Brian Epstein.

  3. Der Trailer ist ganz gut auch wenn ich Liebesgeschichten in Filmen zu 90% verabscheue!
    Aber warum findest du my fair lady gut?

  4. My Fair Lady gefällt mir aus mehreren Gründen:

    – Die Chemie der beiden Hauptdarsteller ist einfach perfekt. Die Art und Weise wie Rex Harrison und Audrey Hepburn zusammenspielen zaubert mir jedesmal ein Lächeln auf die Lippen. Überhaupt ist Rex Harrison als versnobbter Prof. Higgins schon Grund genug, den Film zu vergöttern.

    – Die detaillierte Ausstattung ist beeindruckend und doch nicht einfach nur kitschig (wie z.B. im Phantom der Oper)

    – Die ausgefallenen Charaktere und die Story gehören nicht gerade zum klassischen Musicalinventar, was wohl der Vorlage von George Bernard Shaw zu verdanken ist.
    Der Film würde eben auch ohne die Musik funktionieren. Sie ist nicht der einzige Schauwert.

    Dir gefällt er wohl nicht so?

    Eine Kritik zu Across the Universe gibt’s auch in den nächsten Tagen.

  5. Naja wie du schon mit einer bemerkenswerten Scharfsinnigkeit, die fast schon an Sherlock Holmes denken lässt :0), erkannt hast muss ich zugeben, dass es mir eigentlich gar nicht gefallen hat! Wobei ich zugeben muss, dass dies vor allem an den Musikbeiträgen liegt und weniger an dem schauspielerischen Vermögen der Hauptdarsteller, als an den Charakteren die sie darstellen!

    Ich habe diesen Film mit einer Freundin angeschaut und muss zu unserer Schande zugeben, dass wir die Lieder gegen Ende größtenteils überspult haben, was ja eigentlich eine Todsünde beim Filme gucken ist.
    Appropos Ende meine noch jugendliche und naiv geprägte, etwas revolutionäre Natur sträubt sich gegen die Vorstellung, dass jemand zu so einem Kotzbrocken zurückkommen kann!!!
    So endlich habe ich meinem Ärger Luft gemacht, das hat gut getan!

  6. Oh schade, den Kotzbrocken fand ich gerade klasse (bin wohl angepasster als ich dachte). Aber immer raus mit dem Ärger!

    Die Musik hat mir gefallen, auch wenn ich mich jetzt nur noch an ‚Wouldn’t it be loveley‘ erinnere.

    Die Musik als wichtigstes Bewertungskriterium würde ich, seitdem ich ‚Das Phantom der Oper‘ gesehen habe, gar nicht mehr anwenden. Die Lieder waren in dem Film zwar meist klasse, aber alles in allem hatte ich gegen Ende das unschöne Gefühl, rosa Abwaschwasser konsumiert zu haben. Hast du den Film gesehen?

    Vielleicht sollte ich My Fair Lady noch mal gucken und was dazu schreiben…

    [Spulen gehört verboten! ;) ]

  7. Wenn du den neue Verfilmung meinst muss ich sagen ja!!!!!
    Ich war sehr enttäuscht, vor allem wenn ich mir überlege,dass sich diese Frau am Ende auch noch gegen das Phantom stellt, welches wie ich sagen muss wesentlich sympatischer ist als der andere Mann dessen Name mir entfallen ist!
    Das mit dem rosaroten Spülwasser spricht mir aus der Seele!
    Ich fand den Film wohl deswegen so schrecklich, weil ich das Phantom, seit ich einen biografischen (leider auch schnulzigen) Roman über es gelesen habe lieb gewonnen habe. (Ich glaube an dem Satz ist irgenetwas falsch der klingt so komisch)
    Und die beiden )Christine und er Mann der so unwichtig und charakterlos war ,dass ich seinen Namen vergessen habe) machen das Phantom so fertig, welches meiner Meinung nach viel lieber ist/war als im Film dargestellt!

    Ich scheine einen Hang zu unverstandenen Figuren zu haben zum Beispiel war ich immer absolut von Snapes gutem Wesen überzeugt! Auf Snape und das Phantom! Sag ich da nur. ;0)

  8. Ach übrigens, das habe ich ganz vergessen. Kennst du eine alte Verfilmung vom Phantom der Oper? Die welche ich meine ist ziemlich alt und in ihr (es ist glaube ich eine amerikanische Verfilmung) wird die eigentliche Geschichte ziemlich verkrüppelt dargestellt. Es gibt da eine extrem lächerliche Szene, in der das Phantom den Kronleuchter imt einer einfachen Säge (ich glaube es ist ein Fuchsschwanz) absägt! Ich muss sagen dieser Film ist höchsten in dem Sinne positiv zu bewerten, dass man sich gut über ihn lustig machen kann!

  9. Ein Hoch auf schwarze Umhänge tragende, unverstandene Männer mit einem Hang zur Gesichtsdeformierung!

    Aber mal ernsthaft (oder auch nicht): Das Phantom im neuen Film war neben Minnie Driver (Carlotta?) noch das beste. Ich hab mich auch ständig gefragt: Was willst du denn mit dem Langweiler? ;) Wenn sich schon niemand mehr an seinen Auftritt erinnern kann, sagt das doch alles über seine Rolle aus, oder?

    Ein Actionfilm mit einem Fuchsschwanz fehlt noch. A la „Die Hard 5: With a Fuchsschwanz“.

    Die alte Verfilung kenn ich gar nicht. Es gibt eine aus den 40ern (ein amerikanischer) mit Lon Chaney und eine aus den 60ern (ein britischer) mit Herbert Lom.
    Klingt auf jedenfall interessant. :)

  10. Keine Ahnung welcher von den beiden das war. Die Freundin mit der ich ihn angeschaut habe und ich waren auf jeden Fall hoch amüsiert!

    Also gut gespielt hat dieser Mann auf jedenfall nicht. Ich muss sagen ja die beide waren gegen die anderen gesehen gut aber waar es so schwer die zu übertrumpfen?

    Ich schließe mich diesewm Hoch auf jeden Fall an!!

  11. Schwer war’s sicher nicht. Aber Minnie Driver war doch wirklich verdammt lustig. Vielleicht lag’s daran, dass sie einen richtigen Charakter hatte. Die anderen sahen eben nur langweilig schön aus.

  12. Ja! (Mensch ich habe das Gefühl, dass ich dir immer nur zustimmen kann)
    Leider hat konnte sie meinen Gesamteindruck von dem Film nicht verbessern, ich war einfach nur enttäuscht und wütend danach! Habe mich halt um das Ende betrogen gefühlt. (Mag keine Happyends!!!)

  13. Ein Happyend ist schon was feines, aber nur wenn man den Hauptfiguren auch eins wünscht. Im Phantom war das wohl nicht der Fall.

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