All bad art is the result of good intentions.

Hoffen wir, dass Oscar Wildes Weisheit nicht auf die neue Verfilmung seines Romans „The Picture of Dorian Gray“ zutrifft. Obige Erkenntnis stammt übrigens aus dem Vorwort des überaus lesenswerten Werkes. Da Wilde zu meinen Lieblingsautoren zählt, gibt’s hier auch einen Hinweis auf den ersten Trailer zum Film von Oliver Parker. Der kennt sich mit Wilde-Verfilmungen aus, hat er doch zuvor sowohl „An Ideal Husband“ (durchschnittlich), als auch „The Importance of Being Earnest“ (köstlich) auf die Leinwand gebannt. Schade nur, dass der wunderbare Rupert Everett nun nicht mitspielt.

Stattdessen beehren Colin „Mr. Darcy“ Firth und Ben „Prinz Caspian“ Barnes Dorian Gray mit ihrer Anwesenheit. Letzterer gibt den ewig jungen Herrn mit der dunklen Seele und obwohl er nicht gerade die Traumbesetzung für die Rolle ist (da kommt mir Jonathan Rhys-Meyers eher in den Sinn), verleiht er dem Schönling zumindest im Trailer schon mal einen sinistren Zug. Ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest.

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Jenny Jecke (31) hat Medienwissenschaften in Jena studiert. 2007 gründete sie das Blog „the gaffer“, um ihre Besserwisserei in Sachen Film auch im Internet auszuleben. Jenny ist bei Twitter zu finden und arbeitet als Redakteurin bei moviepilot.

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