The Warlords (VRC/HK 2007)

[Die folgende Kritik bezieht sich auf die internationale Version von “The Warlords”, die derzeit in den deutschen Kinos läuft und knapp 16min kürzer ist als die chinesische.]

Eine Crew, die mehrere Hongkong Film Awards und sogar einen Silbernen Bären für sich zu verbuchen hat, ein Regisseur, der große Gefühle auf Hollywood-Niveau verpacken kann. Man addiere vier Hauptdarsteller, deren Bekanntheitsgrad chinesische Produzenten freizügig Schecks unterschreiben lässt in Erwartung der Zuschauermassen. Das hier ist wider aller Erwartungen keine Review zu “Red Cliff 2”, sondern zu The Warlords. John Woo geht nur nach einem Prinzip vor, das chinesische Blockbuster seit Jahren auszunutzen wissen. Die berühmteren Beispiele dafür sind wohl “Hero”, “Wuji” und “Infernal Affairs”.

The Warlords ist weder eine Special Effects-Orgie, noch ein moderner Großstadtthriller und auch wuxia– Elemente sucht man vergebens. Vielmehr reiht sich der Film von Peter Chan (“Comrades – Almost a Love Story”) ein in eine Welle von Historienepen aus Fernost  zu denen eben auch der bereits erwähnte Red Cliff- Zweiteiler gehört. Was “The Warlords” von diesem oder “Three Kingdoms: Resurrection of the Dragon” abhebt, ist die relative Modernität der Geschichte. Peter Chans Epos basiert nicht auf Geschehnissen, wie sie z.B. in den vier klassischen chinesischen Romanen geschildert werden. Ganz im Gegenteil:

Zu Zeiten des Taiping-Aufstandes – Mitte des 19. Jahrhunderts – kreuzen sich die Wege des kaiserlichen Generals Pang Qin-Yun (Jet Li) und der Banditen Zhao Er-Hu (Andy Lau) und Jiang Wu-Yan (Takeshi Kaneshiro). Pang, der soeben seine ganze Truppe bei einer verheerenden Schlacht verloren hat, überredet die beiden, welche eine Schar von kampfbereiten Männern hinter sich versammelt haben, dem drohenden Hunger zu entgehen indem sie sich für die kaiserliche Armee im Kampf gegen die Taiping freiwillig melden. Die drei Männer schwören die Blutsbrüderschaft und ziehen gemeinsam gegen übermächtige Armeen und behindert durch intrigierende Hofbeamte zu Felde, nichts ahnend, dass von Anfang an jemand zwischen ihnen stehen wird: Mi Lan (Xu Jinglei), Ehefrau von Andy Laus Räuber Zhao Er-Hu, in die sich Pang verliebt hat.

Dass aus diesen inhaltlichen Zugaben wohl keine Schmonzette wird, erahnt man schon angesichts des Castings von Jet Li. Der hat in seiner Martial Arts- Filmkarriere zwar immer mal wieder hübsche Damen an seine Seite gestellt bekommen, doch selbst beziehungsbedrohenden Konflikten, wie etwa der aufwallende Rassismus gegen seine japanische Geliebte in Fist of Legend, steht der Jet Li- Held normalerweise recht stoisch gegenüber. Die emotionale Zurückhaltung lässt sich auch etwas weniger elegant mit Li’s schauspielerischen Defiziten erklären. Ihm in “The Warlords” ein in seinen Grundzügen melodramatisches Figurengeflecht aufzuhalsen, mag als wagemutiger Schritt bezeichnet werden. Nachdem Li das Biopic Fearless (2006) als sein letztes Martial Arts- Epos bezeichnet hatte, war aber davon auszugehen gewesen, dass früher oder später ein Versuch im dramatischen Fach folgen würde. Nicht zuletzt das Alter zwang wenig später auch seinen Kollegen Jackie Chan dazu, diesen gewagten Schritt mit Derek Yees The Shinjuku Incident (2009) zu vollziehen.

Die Co-Stars Kaneshiro und Lau, die sich in diesem Genre wesentlich wohler fühlen dürften, bilden nur eine vordergründige Entlastung. “The Warlords” ist nämlich ganz und gar Jet Li’s Film. Beginnend bei dem grandios gewählten Auftakt des erschöpften Generals, der sich durch die Leichen seiner Soldaten auf dem Schlachtfeld ans Sonnenlicht zurückkämpft, vereinigt sich in der Folge das Gros der Gewissenskonflikte, aber auch der Figurenentwicklung  auf Pangs breiten Schultern. Der talentierte General, der durch einen Konkurrenten am Hof seine Armee verloren hat und nun nach Wiedergutmachung und letztendlich auch der Befriedigung seines Ehrgeizes drängt. Das Opfer der Ideale zugunsten der Politik ist vorhersehbar. Ebenso die zwangsläufige Konfrontation mit dem Blutsbruder Zhao Er-Hu.

Andy Lau spielt seinen Räuber höchst bodenständig als einfachen Mann, der von den harten Umständen der Zeit zum Verbrechen gezwungen wird und dem doch nur ganz im Sinne Robin Hoods das Wohl des armen Fußvolks am Herzen liegt, das sich in jedem Krieg zuerst unterm Rad wieder findet. Die jugendlich naive Liebe für ihn hat seine schneller erwachsen gewordene Frau im Laufe des Banditendaseins abgelegt. Ihre Zuneigung schenkt sie dem anfangs gebrochenen Pang. Die Beziehung der Liebenden entfaltet der Film höchst sensibel, was wohl Peter Chan zu verdanken ist. Den assoziiert man schließlich eher mit Romanzen als mit Schlachtenenepen.

Fans von Massenaufmärschen chinesischer Armeen und entsprechender Kampfszenen kommen in The Warlords keinesfalls zu kurz. Kameraveteran Arthur Wong (“Once Upon a Time in China”) versah den Film mit einer handfesten realistischen Atmosphäre, getragen von erdigen Tönen, die den sowieso schon dreckigen Look der Hauptfiguren passend ergänzen. Auf Realitätsnähe setzen auch die unzähligen Gemetzel der Soldaten. Hat man allerdings einen Actionchoreograph namens Ching Siu-Tung (“A Chinese Ghost Story”) zur Hand, wäre fehlende Übersichtlichkeit die pure Geldverschwendung. “The Warlords” beweist einmal mehr, dass chaotische Kämpfe durch eine gekonnte Kombination von Schnitt- und Kameraleistungen ihren realistischen, d.h. dynamischen, Charakter nicht verlieren müssen und dennoch für den Zuschauer einigermaßen übersichtlich wirken können. Die erwartungsgemäß brutale Action ist immer noch körperbetont, spür- und hörbar – ein Verdienst auch des Sounddesigns – ohne aber mit einer überfordernden, weil dilettantisch eingesetzten Wackelkamera nach einer Packung Aspirin zu schreien.

All die technischen Vorzüge –  und Chan ist generell Spielereien nicht abgeneigt (Andy Laus betrunkener Point of View?) – wären nicht vielmehr als dürftige Pluspunkte eines pathetischen Soldatendramas, wäre da nicht das Experiment Jet Li. Ein, was die Figure Pangs angeht, starkes Drehbuch, das den anderen beiden Hauptdarstellern eigentlich erst viel zu spät im Film markige Momente schenkt, stellt dem Dramaneuling mehrere Szenen seelischer Implosion zur Verfügung. Die große Überraschung bleibt im nachhinein, dass Li diese ohne in dunkle Overacting-Gewässer zu geraten, zu seinen Gunsten auszuspielen weiß und auch in langen Großaufnahmen, deren Spannung  mit seiner Mimik steht und fällt, auf plattes Ausdrucksspiel verzichtet. Den Kämpfer nimmt man ihm ja immer ab. Aber den von Skrupeln geplagten  liebeskranken Idealisten hätte zumindest ich ihm nicht zugetraut.

Oscarmaterial ist The Warlords deswegen noch nicht. Die sentimentale Brüderlichkeit ist aus klassischen Hongkongzeiten  altbekannt, funktioniert aber auf Grund der erwähnten Bedeutungsgewichtung nur bedingt. Sehenswert auch für den Konsumenten, der normalerweise asiatische Produkte tunlichst umgeht, ist der Film trotzdem. Von einem abgeklärten Verhältnis zur Politik der Hintermänner getragen, überzeugt Peter Chans Epos v.a. durch seine Vermeidung jeglicher Glorifizierung des Krieges. Und Jet Li gibt hier soetwas wie sein Schaupieldebüt. Da muss Jackie erstmal nachlegen.

Trailer Update: Mickey Rourke

Da Mickey Rourke sich in den letzten Jahren mit Auftritten in “Spun”, “Domino” oder “Sin City” Schritt für Schritt zurück ins Scheinwerferlicht der Filmindustrie gearbeitet hat und sein in der Nacht zum Montag gewonnener Golden Globe als die bisherige Krönung seiner Bemühungen bezeichnet werden darf, wird dem Ex-Boxer und Wieder-Schauspieler an dieser Stelle ein Trailer Update gewidmet.

Trailer Numero Uno bewirbt die neue Bret Easton Ellis– Verfilmung The Informers (dt. Buchtitel: “Die Informanten”), für die der Autor auch das Drehbuch beigesteuert hat. Zugegeben, im Gegensatz zu “American Psycho” habe ich “Die Informanten” nicht bis zum Ende durchgelesen, denn auch das leere Leben drogensüchtiger Reicher aus den Achtzigern langweilt irgendwann.

Da allerdings neben Mickey Rourke auch Amber Heard (“All The Boys Love Mandy Lane”) und Brad Renfro (in seiner letzten Rolle) zu sehen sein werden, verweise ich an dieser Stelle auf den aktuellen Red Band Trailer des Episodenfilms. Der wird beim diesjährigen Sundance Film Festival Premiere feiern und im Mai in den USA starten.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=wiODostnuvE]

Trailer Update Part Deux dreht sich um The Wrestler, den Film also, der Herrn Rourke den Globe eingebracht hat und der am 26. Februar in den deutschen Kinos anläuft. Darren Aronofsky (“Requiem for a Dream”) führte Regie bei der Geschichte über einen alternden Wrestler, der sich mit dem Karriereende nicht abfinden will. Vergleiche mit Rourkes eigenem turbulenten Werdegang sind angebracht.

Den Trailer für “The Wrestler” kann man bei MovieMaze ansehen und herunterladen oder in der YouTube- Version unten bestaunen. Der Titelsong stammt von Bruce Springsteen und hat ebenfalls einen Globe eingesackt.

Eines der nächsten Projekte von Mickey Rourke wird voraussichtlich Iron Man 2 sein, an der Seite eines anderen Comeback- Kings, Robert Downey Jr.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=YLVDEQJh7bk]

Golden Globes 2009: Die Gewinner

In der Nacht zum Montag wurden die Gewinner der diesjährigen Golden Globe Awards bekannt gegeben, die in der folgenden Auflistung fett markiert sind. Die komplette Liste der Gewinner – inkl. der Fernsehkategorien – findet man wie gewohnt bei der Variety. Mehr über die Hintergründe der Verleihung habe ich bereits hier geschrieben.

Die großen “Überraschungen” des Abends: Danny Boyles “Slumdog Millionär” geht als Gewinner von vier Preisen nach Hause (u.a. Bester Film) und Kate Winslet gewinnt sowohl den Globe für die beste Hauptdarstellerin (Drama) und die beste Nebendarstellerin.

Best Motion Picture – Drama
The Curious Case Of Benjamin Button
Frost/Nixon
The Reader
Revolutionary Road
Slumdog Millionaire [Trailer]

Best Performance By An Actress In A Motion Picture – Drama
Anne Hathaway – Rachel Getting Married
Angelina Jolie – Changeling
Meryl Streep – Doubt
Kristin Scott Thomas – I’ve Loved You So Long
Kate Winslet – Revolutionary Road [Trailer]

Best Performance By An Actor In A Motion Picture – Drama
Leonardo DiCaprio – Revolutionary Road
Frank Langella – Frost/Nixon
Sean Penn – Milk
Brad Pitt – The Curious Case Of Benjamin Button
Mickey Rourke – The Wrestler

Best Motion Picture – Comedy Or Musical
Burn After Reading
Happy-Go-Lucky
In Bruges
Mamma Mia!
Vicky Cristina Barcelona

Best Performance By An Actress In A Motion Picture – Comedy Or Musical
Rebecca Hall – Vicky Cristina Barcelona
Sally Hawkins – Happy-Go-Lucky
Frances McDormand – Burn After Reading
Meryl Streep – Mamma Mia!
Emma Thompson – Last Chance Harvey

Best Performance By An Actor In A Motion Picture – Comedy Or Musical
Javier Bardem – Vicky Cristina Barcelona
Colin Farrell – In Bruges
James Franco – Pineapple Express
Brendan Gleeson – In Bruges
Dustin Hoffman – Last Chance Harvey

Best Animated Feature Film
Bolt
Kung Fu Panda
Wall-E

Best Foreign Language Film
The Baader Meinhof Complex (Germany)
Everlasting Moments (Sweden/Denmark)
Gomorrah (Italy)
I’ve Loved You So Long (France)
Waltz With Bashir (Israel)

Best Performance By An Actress In A Supporting Role In A Motion Picture
Amy Adams – Doubt
Penelope Cruz – Vicky Cristina Barcelona
Viola Davis – Doubt
Marisa Tomei – The Wrestler
Kate Winslet – The Reader

Best Performance By An Actor In A Supporting Role In A Motion Picture
Tom Cruise – Tropic Thunder
Robert Downey Jr. – Tropic Thunder
Ralph Fiennes – The Duchess
Philip Seymour Hoffman – Doubt
Heath Ledger – The Dark Knight

Best Director – Motion Picture
Danny Boyle – Slumdog Millionaire
Stephen Daldry – The Reader
David Fincher – The Curious Case Of Benjamin Button
Ron Howard – Frost/Nixon
Sam Mendes – Revolutionary Road

Best Screenplay – Motion Picture
Simon Beaufoy – Slumdog Millionaire
David Hare – The Reader
Peter Morgan – Frost/Nixon
Eric Roth – The Curious Case Of Benjamin Button
John Patrick Shanley – Doubt

Best Original Score – Motion Picture
Alexandre Desplat – The Curious Case Of Benjamin Button
Clint Eastwood – Changeling
James Newton Howard – Defiance
A. R. Rahman – Slumdog Millionaire
Hans Zimmer – Frost/Nixon

Best Original Song – Motion Picture
“Down To Earth” – Wall-E
“Gran Torino” – Gran Torino
“I Thought I Lost You” – Bolt
“Once In A Lifetime” – Cadillac Records
“The Wrestler” – The Wrestler

A Chinese Ghost Story (HK 1987)

Als Steuereintreiber im alten China hat man durchaus kein leichtes Leben. Schließlich bezahlt niemand seine Steuern mit einem Lächeln auf den Lippen. Auch um den Genuss einer warmen, trockenen Unterkunft wird man mit diesem Job unter Umständen gebracht, wenn das eigene Einkommen von der Liquidität der schrulligen Landbevölkerung abhängig ist. Da muss der treue Staatsdiener schon mal Vorlieb nehmen mit einer alten Klosterruine, die im Dunkel der Nacht von Geistern heimgesucht wird. Der etwas ängstliche Ling (Leslie Cheung), der den soeben beschriebenen Beruf mitsamt seiner Nachteile gewählt hat, landet jedenfalls eines Nachts in solch einer unvollkommenen Herberge und trifft  prompt einen mysteriösen taoistischen Geisterjäger (Wu Ma), der ihn vor dem verspukten Kloster warnt. Zum Heldentum ist Ling zwar nicht gerade geboren, doch zurück in den von rotäugigen Wolfsrudeln bevölkerten Wald möchte er auch nicht. Der junge Steuereintreiber übernachtet folglich in dem schäbigen Etablissement, nichts ahnend, dass ein Stockwerk über ihm  Untote herumlungern. Wesentlich interessanter ist da die geheimnisvolle Siu Seen (Joey Wong), die Ling mit ihrem Lautenspiel einer Sirene gleich in der Nacht zu sich lockt.

Ling verliebt sich natürlich in das mysteriöse Fräulein, doch schon bald stellt sich heraus, dass Siu Seen a) ein Geist ist und b) von einem asexuellen Baumgeist dazu gezwungen wird, (männliches) Frischfleisch in die Untiefen des Waldes zu locken und damit dem Tode preiszugeben. Ein gewisses Konfliktpotenzial hinsichtlich der Beziehung unserer beiden Protagonisten ist also von Anfang an eminent. Aber wenn wir eines aus den über einhundert Jahren Filmgeschichte gelernt haben, dann dass die Liebe dazu in der Lage ist, auch die Grenzen von Leben und Tod zu überwinden.

A Chinese Ghost Story ist offensichtlich ein Liebesdrama. Da der Produzent Tsui Hark heißt, der vor langer Zeit einmal berechtigterweise das Schild “Ich bin der Steven Spielberg Hongkongs” vor sich her trug, ist der Film auch ein mit Old School– Effekten aufwartendes Blockbusterkino Made in Asia, eine Slapstickkomödie, ein Martial Arts-Hingucker mit Wire Fu-Elementen (d.h. herumfliegenden Kämpfern), eine Satire auf die chinesische Bürokratie und natürlich – wie der Titel unübersehbar andeutet – eine Geistergeschichte.

Was bei unzähligen Hongkong-Filmen schon mal voll in die Hose geht – die rücksichtslose Vermengung von  (zuweilen inkompatiblen) Genreelementen (schlimmstes Beispiel: Serienkillerfilm und dümmliche Komödie) – kann in “A Chinese Ghost Story” ohne schlechtes Gewissen mit dem Fazit “Experiment gelungen” benotet werden.

Leslie Cheung könnte schlafwandelnd einen absolut liebenswerten Protagonisten abgeben, läuft hier in Sachen sympathischer Tollpatschigkeit und glaubhafter Emotionalität aber zu Höchstform auf. Dass die Chemie mit der bezaubernden Joey Wong stimmt und auch in den überraschend tragischen Momenten funktioniert, trägt ebenfalls zum positiven Eindruck des Films von Ching Siu-Tung (u.a. Choreograph von “Hero”). Kung Fu-Film-Veteran Wu Ma sorgt hingegen für die nötige komödiantische Abwechslung in der dramatischen zweiten Hälfte des Films, ohne in nerviges Sidekick-Terrain abzugleiten, schließlich darf er oft genug seine Draht- gestützte Kampfkraft zur Schau stellen.

Von der düsteren Atmosphäre des von Nebelschwaden durchzogenen Waldes, der wie von Geisterhand wabernden Schleier, zu den charmanten Stop Motion– Effekten im Geiste Ray Harryhausens bis hin zur unkonventionellen, aber nicht weniger klassischen Handlung: A Chinese Ghost Story nennt einige Vorzüge sein eigen, welche Fans übernatürlicher Schauermärchen mehr als nur zufrieden stellen sollten. Nicht zuletzt bestätigt der Film wiedereinmal die Erkenntnis, dass eine Dosis Fantasie jedem verregneten – oder  in diesem Falle verschneiten – Sonntag Nachmittag einen Funken Wärme abgewinnen kann. Auch wenn man sich vielleicht anschließend von jeder Klosterruine fern hält.

Trailer: Red Cliff 2

Erstmal wünsche auch ich allen Lesern ein frohes neues Jahr mit möglichst wenigen Flops im Kinosaal und vor der Mattscheibe, sowie einen gigantischen Haufen erinnerungswürdiger Filmerlebnisse!

Eigentlicher Sinn dieses Posts ist aber ein kurzer Hinweis auf mehrere aktuelle Trailer für den zweiten Teil von John Woos Red Cliff-Megaschlachteneposcomeback. Es geht doch nichts über endlose Wortaneinanderreihungen…

Bei Twitch kann man drei asiatische Trailer anschauen und sich ein Bild vom Finale machen. Der folgende koreanische Trailer sähe gar nicht so schlecht aus, wäre da nicht der amerikanische Sprecher (!?) in der zweiten Hälfte, den man wohl schon aus hundert anderen Trailern kennt.

Red Cliff II: The Decisive Battle (Die Entscheidungsschlacht) feiert zu Zeit in China Premiere.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=6t-VDKX24-8]

Eine Kritik zum ersten Teil und ein paar Infos zur Veröffentlichung des Zweiteilers gibt es hier.