Werbeklassiker: Tony Scott

Begierde (GB 1983)

- Großaufnahmen, Gesichter, Mode, androgyne Figuren, Detailaufnahmen en masse; Augen, Augen, Augen

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Mann unter Feuer (USA/GB 2004)

- Ridley hat Russel Crowe, Tony seinen Denzel; neun Jahre nach “Crimson Tide” nimmt der Denzel Washington-Zyklus seinen Anfang; wenn man so will, eine kompromisslose Version von “Gladiator” (Tonys Mexiko City-Film)

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Domino (USA/GB/F 2005)

- ambition as defined by Tony Scott; sein revolutionärstes Werk (u.a. wegen des Drehbuchs von Richard Kelly), wenn es auch eine gescheiterte Revolution ist; die pure Oberfläche; in seiner Rücksichtslosigkeit zu bewundern, aber in seiner Gänze kaum zu ertragen (wie übrigens auch der Trailer) (Tonys L.A.-Film)

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Déja Vu (USA/GB 2006)

- Gestatten: Tony Scott – Master of the Title Sequence; die seltsame Ästhetisierung eines Terroranschlages, dazu Tonys Faible für Transportmittel, diesmal eine Fähre, statt eines U-Bootes (“Crimson Tide”) oder einer U-Bahn (“Pelham 123″); eine Art Fortsetzung von “Der Staatsfeind Nr. 1″; der Überwachungsstaat ins Positive gewendet; zudem ein überdurchschnittlich guter Trailer, der einen anderen Film verspricht (dennoch: Tonys New Orleans-Film)

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Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 (GB/USA 2009)

- Scott in seinem Element; zwei Hauptdarsteller, die Beengtheit der U-Bahn mit ihren diffusen Lichtquellen; man könnte meinen, er hätte diesen Film nur gedreht, um John Travoltas massives Gesicht in allerlei Farben zu tauchen und durch Glasscheiben unkenntlich zu machen; von den Schiebeblenden kann George Lucas noch etwas lernen; wieder Großaufnahmen en masse; ein Kammerspiel und ein Amoklauf in Sachen Cadrage (Tonys New York-Film)

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Unstoppable (USA 2010)

- ein Zug, was sonst? Die fünfte Zusammenarbeit mit Denzel Washington startet am 2. Dezember in Deutschland

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Bonus:

“Saab – Nothing on Earth Comes Close”

- nach dem Flop “Begierde” das Bewerbungsvideo für die Regie von “Top Gun”; der Rest ist Geschichte

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Amazon Theater: Agent Orange (USA 2004)

- Gestatten: Tony Scott – Master of the Shutter Speed; stilistisch irgendwo zwischen “Domino” und “Pelham”; ein weiterer Versuch unter vielen in Tony Scotts Filmografie, aus Film bewegte Malerei werden zu lassen (Mehrfachbelichtung, Shutter-Spielereien (natürlich), die typische Flächigkeit der Bilder, diese Farben!…)

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Jenny Jecke (28) hat Medienwissenschaften in Jena studiert. 2007 gründete sie das Blog „the gaffer“, um ihre Besserwisserei in Sachen Film auch im Internet auszuleben. Jenny ist bei Twitter zu finden und arbeitet als Redakteurin bei moviepilot.

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