Isaach gibt den Lee M.

…auch bekannt als L. Marvin. An die Legende und vor allem an deren „Point Blank“-Auftritt erinnert der aktuelle Film von Jim Jarmusch. The Limits of Control läuft zwar schon in den deutschen Kinos und eigentlich wollte ich den Trailer hier nicht posten. Nachdem ich aber eben im Zug eine wunderbare Kritik von Georg Seeßlen gelesen habe, die allein schon einen Post verdient hätte, muss eben der Trailer herhalten.

Große Lobeshymnen auf Jarmusch wird man hier wohl nie lesen, auch wenn Filme wie „Night on Earth“, „Coffee and Cigarettes“ oder „Broken Flowers“ ganz nett bzw. sehr gut sind. Leider hat wiederum die Betrachtung von „Dead Man“, „Stranger than Paradise“ und „Permanent Vacation“ bei mir narkoleptische Anfälle hervorgerufen. Zu welcher Sorte „The Limits of Control“ gehört, wird sich zeigen. Der Film ist am 28. Mai hierzulande gestartet und glänzt mit Auftritten von Isaach De Bankolé, Tilda Swinton, Bill Murray und John Hurt.

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Jenny Jecke (31) hat Medienwissenschaften in Jena studiert. 2007 gründete sie das Blog „the gaffer“, um ihre Besserwisserei in Sachen Film auch im Internet auszuleben. Jenny ist bei Twitter zu finden und arbeitet als Redakteurin bei moviepilot.

3 Antworten auf „Isaach gibt den Lee M.“

  1. Den hebe ich mir für den DVD Player auf, da er bei uns ausgerechnet nur in den beiden Kinos läuft, die schon seit Jahren die Investition für eine vernünftige Bestuhlung und halbwegs aktuelle Projektionstechnik scheuen. Andererseits, wenn der Seeßlen so ins schwärmen gerät, dann bin ich echt vorsichtig.;)

  2. Es gibt auch eine Menge hübsch zu lesender Verrisse des Films, die ihm alle vorwerfen, selbstverliebt und prätentiös zu sein. Mir gefällt ja das folgende Urteil:
    „Limits of Control is a singular but bland vision that seems only useful as a feng shui instruction manual.“

    (Zitat Slant, die auch das p-Wort benutzen)

    Bei uns läuft der gut gepolstert Mitte Juni und das wird wenigstens mal eine Abwechslung zu dem ganzen Maschinenkrempel in den Multiplexen.

  3. Ich habe eigentlich ein gutes Gefühl, ich mag es durchaus langsam und selbstverliebt. So wie ich es verstanden habe geht es Jarmusch vor allem um Wahrnehmung. Und das ist mal ein sehr interessantes Thema. Zumal der Trailer schon eine Wucht ist. Vielleicht schiebt der Verleih ja noch ein paar Kopien nach und mir sind auch Plüschsessel und ein halbwegs scharfes Bild vergönnt.^^

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