Zweiter Trailer zum X-Men Prequel von Matthew Vaughn

Matthew Vaughn ist für mich ein „zweischneidiges Pferd“, wie meine Deutschlehrerin einmal zu sagen pflegte. „Layer Cake“ und „Der Sternenwanderer“ waren nette Überraschungen, die ihrem jeweiligen ausgelutschten Genre noch ein paar frische Eingebungen zuführen konnten. Der Geeksploitationreinfall „Kick-Ass“ dagegen ist auf gutem Wege, einer meiner Hassfilme zu werden. Im Juni werden wir sehen, ob sein Superhelden-Prequel etwas taugt. Der zweite Trailer für X-Men: Erste Entscheidung, der jetzt endlich auch in englischer Sprache (mit einem Hauch Japanisch) verfügbar ist, sieht jedenfalls gut aus und vor allem die Riege von Charakterdarstellern wie James McAvoy, Michael Fassbender, Nicholas Hoult, Kevin Bacon und January Jones ist beeindruckend. Schlechter als „X-Men: Der letzte Widerstand“ kann er theoretisch nicht werden.

In einem Interview hat Matthew Vaughn übrigens folgendes Detail über den Bösewicht preisgegeben: „There were only two people I wanted for [Sebastian] Shaw. It was between Colin Firth and Kevin Bacon.“

Mh.

(bei YouTube)

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Jenny Jecke (31) hat Medienwissenschaften in Jena studiert. 2007 gründete sie das Blog „the gaffer“, um ihre Besserwisserei in Sachen Film auch im Internet auszuleben. Jenny ist bei Twitter zu finden und arbeitet als Redakteurin bei moviepilot.

9 Antworten auf „Zweiter Trailer zum X-Men Prequel von Matthew Vaughn“

  1. Deine Deutschlehrerin pflegte zu sagen, dass Matthew Vaughn für sie ein zweischneidiges Pferd ist? :-)

    Ich mag von ihm ja nur LAYER CAKE und als alter X-Men-Fanboy ist mir der Streifen hier ziemlich egal (ich kann allerdings auch McAvoy nicht sonderlich ab). Aber Firth als Comic-Bösewicht, das wäre doch mal was gewesen, schade drum.

  2. @Flo: so weitsichtig war sie dann doch nicht. Das wäre uns damals wohl etwas kryptisch vorgekommen. ;)

    Den McAvoy mag ich ganz gerne und die X-Men sind immer noch die einzigen Marvel-Helden, die ansatzweise mein Interesse wecken. Und ja, Firth, *seufz*, ähem, wäre eine interessante Wahl gewesen. Das Studio entschied sich für einen Amerikaner als Bösewicht, wenn man Vaughns Andeutungen glaubt.

  3. sieht klasse aus. Vaughn mag ich sehr, alles von ihm. Und der Cast ist nun wirklich gut ausgewählt, wie in allen Vaughn-Filmen. Da kann nix schiefgehen

  4. @jenny: Na wenn du das sagst muss da ja was dran sein. Muss ich sehen!

    „Schlechter als “X-Men: Der letzte Widerstand” kann er theoretisch nicht werden.“
    – Na Hauptsache, besser als „Wolverine“.

  5. „Kick-Ass“ ist eine kleine Perle. Und Männer, die ihn nicht mögen, sind bloss neidisch, weil Mädchen auf schwule Jungs stehen! Ich werde (hier irres Mabuse-Lachen einfügen!) im Laufe der Zeit noch herausfinden, was dir als Frau an dem Film nicht passt – spätestens in der Folterkammer… ;)

  6. Als jemand, der erst vor kurzem endlich mal alle X-Men-Filme gesehen hat (Prädikat: Teil 1/2 super, teil 3: na ja, „Wolverine“ besser als sein Ruf) bin ich natürlich heiß drauf, mehr über die Vorgeschichte zu erfahren. Da ich ja auch nicht comic-geschädigt bin, muss ich den Scheiß auch nicht mit der Vorlage vergleichen und was der Regisseur vorher gemacht hat, is mir eh egal.

    Ich finde Fassbender und McAvoy ne gute Wahl, wobei die es schwer haben, weil im Hinterkopf immer Gandalf und Picard rumschwirren. Aber sieht gut aus, das Setting ist anständig und ick freu mir.

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