Star Trek: Der Teaser

Zugegeben, viel sieht man nicht im ersten Teaser des heiß erwarteten revamps der Star Trek-Filme: Star Trek XI. Sonst wärs aber auch kein Teaser, schließlich soll er uns teasen (Ein Anglizismus nach dem anderen speiht die Tastatur heut aus!).
Einfach hier klicken oder EmpireOnline.com besuchen und ein erster Einblick wird in das Werk des Lost-Erfinders und derzeitigen Hitregisseurs J.J. Abrams gewährt werden.
Die Besetzung klingt eher hip, als berauschend:
Chris Pine gibt den Kirk, Heroes-Bösewicht Zachary Quinto ist Langohr Spock, Karl Urban (Der Herr der Ringe II+III) macht den Pille (Stichwort: Fehlbesetzung?) und Simon Pegg wird anscheinend als Scotty für das comic relief sorgen. Der Bösewicht mit dem vielsagenden Namen Nero wird von Eric Bana verkörpert.

Infernal Affairs II (HK/VRC/SGP 2003)

Fortsetzungen sind ja mittlerweile ein Schimpfwort im Feuilleton und bedenkt man die Qualität der Sequels dieses letzten Jahres (und es waren beileibe nicht wenige), so könnte man der Bewertung glatt zustimmen.

Fortsetzungen wiederholen das Schema von Teil 1 um die Stars wieder zusammen zu bringen. Fortsetzungen sind entweder extrem überladen (besonders wenn sie auf Teil Drei hinarbeiten) oder einfach nur repetitive Fingerübungen, denen es an Fantasie, Originalität und dem Wille zum Risiko fehlt.

Aber es gibt auch diese Ausnahmen, die dünnen Lichtblicke am Horizont der Kinolandschaft, die da wären „Das Imperium schlägt zurück“ (Teil Zwei der Star Wars Saga), „Tanz der Teufel II“ oder auch The Godfather of all Sequels: „Der Pate II“.

In Hongkong läuft der kommerzielle Hase nicht anders. Für jedes „A Better Tomorrow“ gibt es ein „A Better Tomorrow II“ und III usw. So war es trotz der nicht gerade zum Sequel einladenden Story von „Infernal Affairs“ keine große Überraschung, als sofort eine Fortsetzung für den Kinohit angesetzt wurde.

Auch wenn Teil Drei der infernalischen Saga auf Grund seiner Struktur – einer Mischung aus Prequel und Sequel – eher zum Vergleich mit „Der Pate II“ einlädt, kann man getrost sagen, dass Infernal Affairs II das für die Serie erreicht hat, was damals Teil II für die Mafiatrilogie erreicht hatte: Er hebt die Saga auf ein neues Level, eine neue Qualitätsebene epischer Erzählung.

War Infernal Affairs noch ein Hochglanzthriller aller erster Güte gewesen, dessen Hauptaugenmerk dem Plot galt, so präsentiert sich die erste Fortsetzung zum großen Teil als Charakterstück, als ganz große Tragödie im Triadenmilieu.

1991 startet die Handlung, Infernal Affairs II ist also ein Prequel, das die Starfrage ganz einfach dadurch löst, dass die beiden Hauptdarsteller des Originals (Tony Leung und Andy Lau) durch ihre jungen Alter Egos ersetzt werden.

Yan (Shawn Yue) ist noch ein korrekter Polizeischüler, der wegen seiner verschwiegenen Verwandschaft mit dem Triadenboss Hau (Francis Ng) von der Akademie fliegt. Den einzigen Weg in den Polizeidienst bietet ihm sein zukünftiger Mentor Inspektor Wong (Anthony Wong): Die Undercoverarbeit bei den Triaden und damit an der Seite seines Halbbruders Hau.

Lau (Edison Chen) dagegen erledigt noch kriminelle Aufträge für die Ehefrau des späteren Triadenbosses Sam (Eric Tsang), der loyal zu seinem „Vorgesetzten“ Hau steht. Schließlich wird Lau von Sam in die Polizeiakademie geschickt, um seine Arbeit als Spitzel zu beginnen.

Natürlich muss man fragen: Wo zum Henker ist die große Tragödie?

In „Infernal Affairs“ war das Finale, die ganze Spannung des Films auf die Konfrontation Laus und Yans ausgerichtet gewesen. Wer diese beiden auch im Zentrum des Prequels erwartet, wird nur bedingt enttäuscht werden. Natürlich spielen sie eine Rolle, doch das große Drama läuft zwischen anderen Figuren ab.

Wer sich nach der Sichtung des ersten Teils schon immer mal gefragt hat, warum der Cop Wong den Gangster Sam so gut zu kennen scheint, der wird hier seine Antwort finden. Auch für die Frage, warum aus der anfänglichen Freundschaft ein tödlicher Wettstreit wird, liefert das Prequel eine überraschend befriedigende Erklärung.

Die erste Sequenz in „Infernal Affairs II“ zeigt Wong und Sam beim gemeinsamen Essen, eine klare Referenz an das Aufeinandertreffen der beiden in Teil Eins. Der Ton ist freundschaftlich, Sam ist noch ein kleiner Fisch im Gewerbe und hilft seinem Freund hin und wieder.

Diese erste Dialogszene – und jede Szene mit Anthony Wong und Eric Tsang ist ein Highlight – setzt den Ton des Films und stellt dessen Präferenzen hinsichtlich seiner Hauptfiguren klar.

Ein Prequel will immer auch zeigen, wie die bekannten Figuren zu dem geworden sind, was wir kennen und/oder lieben. Dieser Aufgabe geht auch „Infernal Affairs II“ nach.

So ist Inspektor Wong zu Beginn der Handlung keinesfalls der gute, aufrechte Mentor aus Film Eins. Jedes Mittel ist ihm recht, um die Triaden zu bekämpfen. Das schließt auch kaltblütigen Mord nicht aus.

Dabei gerät er immer wieder in Konflikt mit seinem gesetzestreuen Freund und späteren Vorgesetzten Luk. Angesichts seines moralischen Zustandes ist es nicht verwunderlich, dass Wong einen rechtschaffenen, jungen Mann ohne mit der Wimper zu zucken in den Undercoverdienst schickt.

Sam dagegen ist ein Krimineller ohne Ambitionen. Ein loyaler Helfer, der an seiner ehrgeizigen Frau hängt und mit seiner Situation vollkommen zufrieden ist. Die Freundschaft Wongs und Sams wird erst auf die Probe gestellt, als der wie ein geschniegelter, harmloser Anwalt herumlaufende Hau die Familiengeschäfte übernimmt und zum Triadenboss wird.

Beobachtet man Francis Ngs an Michael Corleone erinnernden Hau bei der Arbeit, so erkennt man, dass auch „Infernal Affairs II“ sich nicht auf einen klaren Bösewicht festlegen will.

Mehr noch, die subtile Darstellung dieses berechnenden Geistes, der seinem Gegenüber stets einen Schritt voraus zu sein scheint, dessen wahre Gefühle nur in den seltensten Fällen aufblinken, gewährt uns trotz allem noch einen Einblick in die Persönlichkeit des charismatischen Familienmenschen, dessen Gedanken zu jeder Zeit der Bewahrung des Erbes seines Vaters gelten.

Die Grenzen zwischen Gut und Böse sind in „Infernal Affairs II“ längst nicht mehr auszumachen. Das große Drama besteht darin, dass diese Figuren ihrem Schicksal entgegenlaufen, welches wir zumeist durch den ersten Teil kennen.

Diese Schicksale sind aber nicht unausweichlich. Es ist hier keine höhere Macht am Werke, die deterministisch darüber entscheidet, wer durchkommt und wer auf der Strecke bleibt. Der Plot ist gänzlich character driven, was das ganze gleichzeitig schmerzhaft und einleuchtend macht. Jede Figur entscheidet selbst über ihren Weg in die titelgebende Hölle des ewigen Leidens.

Nicht zuletzt deswegen ist auch der visuelle Stil in „Infernal Affairs II“ ein anderer. Der verstärkte Handkameraeinsatz bringt uns näher an die Psyche der Figuren. Wo in „Infernal Affairs“ noch klassische Hongkong-Kino-Stilmittel eingesetzt wurden, um die Emotionen hervorzuheben, halten Alan Mak und Andrew Lau hier einfach drauf – fast minutenlang – um die Figuren an ihren Grenzen zu erleben und die Grenzen nicht nur durch offensichtlich künstliche, filmische Mittel zu suggerieren.

Die Besetzung um Anthony Wong, Francis Ng und Eric Tsang verspricht einen großen Schauspielerfilm und darin liegt auch der Vorzug von Infernal Affairs II. Das Tempo ist kaum zu vergleichen mit dem des Vorgängers, auch wird durch die Zeitsprünge die Spannung nicht so gezielt aufgebaut.

Wenn das Schicksalsdatum Hongkongs – der 1. Juli 1997, als die Kronkolonie an China zurückgegeben wurde – aber erreicht ist, dann wird einem unfreiwillig bewusst, dass die Wege nur in die Geschehnisse des Vorgängers münden können, auch wenn der Film dieses Problem nicht mit dem psychologischen Vorschlaghammer regelt.

„Infernal Affairs II“ ist ein episches, klischeefreies Unterweltdrama, dass beim Zuschauer einiges an Vorwissen bzgl. des ersten Teils voraussetzt. Dafür entlohnt der Film mit einem schauspielerischen und erzählerischen Niveau, welches auch im westlichen Kino selten zu finden ist und das selbst seinen Vorgänger übertrifft.


Zum Weiterlesen…
Infernal Affairs
The Departed

And the nominees are…Pt.I

Morgen (22.01.08 ) werden endlich die nominierten Filme und Künstler für die 80. Academy Awards bekannt gegeben.
Dann wird das Warten ein Ende haben, die Spekulation vollends ausarten und die Spannung bis ins Unermessliche steigen. Oder auch nicht.
Gegen 14.30Uhr unserer Zeit (CET) oder 5.30Uhr Ortszeit (PST) darf man die Verkündung live hier beobachten.
Mal ehrlich, was sollte man auch anderes mit seiner Zeit machen? Sport treiben, Literatur konsumieren, den Weltfrieden propagieren? Bäh!

Die Globes und BAFTA

Die qualitative Dichte der diesjährigen potenziellen Oscargewinner hat sich mal wieder bei der „Verleihung“, oder besser: Mitteilung der Golden Globe-Preisträger am vergangenen Sonntag bewiesen.

Nachdem sich die nominierten Künstler mit den streikenden Drehbuchautoren der Writers Guild of America (WGA) solidarisiert hatten, war aus der gewohntermaßen recht langweiligen Veranstaltung der Hollywood Foreign Press Association eine wie zu erwartende kurze, nüchterne Pressekonferenz geworden.

Die siebenmal nominierte britische Literaturverfilmung Abbitte (a.k.a. mein Film des Jahres ’07) gewann den Preis für das beste Drama und setzte sich damit gegen sechs starke Konkurrenten durch, u.a. There will be Blood und Michael Clayton.

Vielmehr Gold gab es dann aber auch nicht für Joe Wrights Zweitling. Der wunderbare Soundtrack von Dario Marianelli gewann für die beste Filmmusik, aber sowohl Keira Knightley als auch James McAvoy gingen leer aus.

Trotz der mageren Ausbeute würde ich Abbitte noch die größte Chance bei den Oscars zutrauen, da Literaturverfilmungen bei der Academy tendenziell recht gut ankommen. Einen großen Abräumer wird es aber dieses Jahr nicht geben.

Zwei Preise kassierte Tim Burtons kehlenunfreundliches Musical Sweeney Todd: Best Motion Picture (Musical/Comedy) und Best Actor (Musical/Comedy) für Johnny Depp.

Nominierungen für den Besten Film, Hauptdarsteller, Kostümdesign, Szenenbild etc. bei den Oscars dürften Sweeney Todd sicher sein. Die Frage ist nur: Wieviel Blut verträgt die Academy?

Daniel Day-Lewis bekam wie erwartet den Globe als Bester Darsteller (Drama) und kann getrost als der Favorit für die Oscars in dieser Kategorie gelten.

Bei den Hauptdarstellerinnen sieht es weniger eindeutig aus: Marion Cotillard erhielt den Globe für die Musikbiografie La vie en rose und Julie Christie für das kanadische Drama Away from Her.

Die Academy wird hier am Ende die Wahl haben zwischen europäischen oder Indie-Filmen, was zu echten Überraschungen führen könnte. (An dieser Stelle ein kurzer Einschub: Gott verhüte, dass Angelina Jolie oder Keira Knightley gewinnen!)

An die Französisch-Amerikanische Produktion Schmetterling und Taucherglocke gingen der Preis für die Beste Regie (Julian Schnabel) und den Besten Fremdsprachigen Film.

Die Oscars werden dieses Jahr für einige Überraschungen gut sein. Man kann nur hoffen, dass die Academymitglieder (besonders die Produzenten) keinen zu großen Wert auf die Einspielergebnisse legen, sonst würden zumindest die Chancen von American Gangster unverdient steigen.


Die Amerikaner haben bekanntlich die Oscars, wir Deutschen die Lolas und da die Briten anscheinend nicht auf abwegige Spitznamen stehen, haben sie die BAFTAs, die von der British Academy of Film and Television Arts verliehen wird. Die werden bereits am 10. Februar verliehen und kommen damit den Oscars noch zuvor.

Die Stärkung der landeseigenen Filmindustrie spiegelt sich in Kategorien wieder, wie dem „Best British Film“ oder dem Preis für das Beste britische Debüt.

Ein paar Auszüge aus der Nominierungsliste:

FILM

AMERICAN GANGSTER
ATONEMENT
THE LIVES OF OTHERS
NO COUNTRY FOR OLD MEN
THERE WILL BE BLOOD

BEST BRITISH FILM

ATONEMENT
THE BOURNE ULTIMATUM
CONTROL
EASTERN PROMISES
THIS IS ENGLAND

DIRECTOR

ATONEMENT
THE BOURNE ULTIMATUM
THE LIVES OF OTHERS
NO COUNTRY FOR OLD MEN
THERE WILL BE BLOOD

LEADING ACTOR

GEORGE CLOONEY – Michael Clayton
DANIEL DAY-LEWIS – There Will Be Blood
JAMES McAVOY – Atonement
VIGGO MORTENSEN – Eastern Promises
ULRICH MÜHE – The Lives of Others

LEADING ACTRESS

CATE BLANCHETT – Elizabeth: The Golden Age
JULIE CHRISTIE – Away From Her
MARION COTILLARD – La Vie en Rose
KEIRA KNIGHTLEY – Atonement
ELLEN PAGE – Juno

Infernal Affairs (HK 2002)

Glaubt man, das Hongkong-Kino auf Filme über extravagant gekleidete Triaden-Mobster, die sich Zeitlupenschießereien zu überschwänglicher Synthie-Musik liefern, reduzieren zu können, so hat man entweder einen fanatischen Faible für die frühen Werke John Woos oder kein Interesse am Filmexport der Sonderverwaltungszone im Süden Chinas.

Dass auch der gelegentliche Filmkonsument einiges an spannender Thrillerkost verpasst, wenn nur Hollywood auf seiner Kinokarte steht, beweist die Infernal Affairs-Trilogie (2002-2003 (!)) von Andrew Lau und Alan Mak. Deren erster Teil diente bekanntlich als „Inspiration“ für Martin Scorseses Oscaransammlung The Departed.

Genau wie im Remake wird die Geschichte zweier Cops erzählt, die eines gemeinsam haben: Sie sind Gangster. Der eine, Inspektor Lau (Andy Lau, Bild rechts; Superstar, Sänger und bekannt aus House of Flying Daggers), ist ehrgeizig, adrett und in Wirklichkeit ein in die Polizei eingeschleuster Spitzel der Triaden.

Der andere, Yan (Tony Leung, Bild links; Superstar, Sänger, bekannt aus so ziemlich jedem Film von Wong Kar-wai, sowie Hero), arbeitet für genau diese, ist aber eigentlich ein Spitzel der Polizei. Klingt kompliziert, ist aber so. Natürlich läuft alles darauf hinaus, dass die beiden von ihren wahren Vorgesetzten darauf angesetzt werden, die Identität des jeweils anderen herauszufinden. Auf die folglich unvermeidliche Konfrontation arbeitet die flotte Erzählung geradezu unbarmherzig hin und wird nur selten durch Cantopopsongs und sentimentale Flashbacks unterbrochen; nervige Stilmittel, welche bei einer solch fähigen Besetzung unnötig sind und in Teil Zwei dann auch ganz verschwinden.

Hätte John Woo diesen Film gedreht, hätten die beiden Männer sich wohl in der Mitte des Films verbrüdert und das Böse dieser Welt – d.h. zwischen 100 und 200 anonyme Killer, die ihr ganzes Magazin leer schießen können ohne zu treffen und generell mit wild wedelnden Armen das Jenseits betreten – in einer Reihe zehnminütiger Shootouts beseitigt. An dieser Stelle sei gesagt, dass die Hongkongphase des Herrn Woo einige Schmankerl hervorgebracht hat, die man einfach gesehen haben muss, um die body count zu glauben.

Infernal Affairs ist aber kein Actionfilm, sondern ein Thriller, der mit einer spannenden, und im Gegensatz zu seinem Remake, auch straff gefädelten Story aufwartet. Während Yan zunehmend am Dasein als Undercovercop leidet und eigentlich nur ein Gesetzeshüter sein will, verfängt sich Polizist Lau in seinen verhängnisvollen, kriminellen Verpflichtungen. Um Identitätsfindung geht es also in Infernal Affairs, aber gerade auch um die Frage, welche Konsequenzen man in Kauf nimmt, um dem Guten zu dienen. Dieses buddhistisch geprägte Grundthema hebt den Film von vielen anderen Werken aus Hongkong wohltuend ab, denn ihm genügt zur Charakterzeichnung nicht nur ein angedeuteter Ehrenkodex und ein cooler Anzug.

Die moralische Zwiespältigkeit der beiden Protagonisten erfasst auch die anderen (männlichen) Figuren. Triadenboss Sam (Eric Tsang) etwa und dessen Gegenspieler Inspektor Wong (Anthony Wong, Bild rechts), die sich seit Jahren ein Katz-und-Maus-Spiel liefern, das auf dem Rücken ihrer jeweiligen Spitzel ausgetragen wird. In einer der besten Sequenzen des Films treffen die beiden „Bosse“ aufeinander und liefern sich ein zunächst fast freundschaftliches Wortduell, dass am Ende in Todesdrohungen ausartet.

Dabei liegen die Sympathien des Films recht eindeutig bei der Polizei, was jedoch nicht in einer tumben Dämonisierung der „Bösen“ ausartet. Ebenso wenig mystifiziert Eric Tsang (Bild links) seinen Gangsterboss, in dem er ihn zum allmächtigen, monologisierenden Paten hochspielt. Wenn er auf der Flucht vor der Polizei nervös durch eine Tiefgarage stolpert, dann offenbart er damit die eigene Schwäche und entblößt seine Hilflosigkeit jenseits der Triadenstruktur.

Alles in allem erweist sich Infernal Affairs als aalglatter Thriller, der es, was die Schauspieler, die visuelle Umsetzung und die verblüffende Story betrifft, ohne weiteres mit jedem Blockbuster aus dem Westen und erst recht seinem erfolgreichen Remake aufnehmen kann.


Zum Weiterlesen…
Infernal Affairs II
The Departed