Public Enemies No. 1, 2 and 3

Während die klassischen Gangsterfilme aus Hollywood zu Zeiten der Großen Depression ihren Zenit erlebten, wurden die amerikanischen Banken von echten Gangstern heimgesucht und einer davon hieß John Dillinger. Der ist Thema von Michael Manns neuem Film Public Enemies und wird gespielt von Johnny Depp. Seinen Verfolger mimt Christian Bale, was mir den Film fast schon wieder verleidet (und das hat nichts mit dem Bale Out zu tun). Ein Glück, dass Billy Crudup und Marion Cotillard auch mitspielen.

Am 06. August startet „Public Enemies“ in unseren Kinos.

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Ebenfalls auf einem wahren Fall basierend, erzählt Jean-François Richet in einem Zweiteiler vom französischen  Verbrecher Jascques Mesrine (Vincent Cassel), der in den 60ern und 70ern seine Zeit mit Raubüberfällen, Erpressung und Gefängnisaufenthalten zu vertreiben wusste.  Ein richtiger Gangster eben, für dessen Darstellung Cassel mit dem César ausgezeichnet wurde. Public Enemy No.1 – Mordinstinkt läuft am 23. April in Deutschland an, den Trailer gibt’s unten. Teil zwei „Todestrieb“ startet einen Monat später am 21. Mai bei uns.

Hier findet man den Trailer auch in guter Qualität.

http://www.youtube.com/watch?v=dx2ZjAwnhMw

Zu guter letzt noch The Public Enemy of all Public Enemies: James Cagney. Mangels Trailer poste ich an dieser Stelle einfach mal ziemlich lame die wohl berühmteste Szene aus William Wellmans Klassiker.

Ganz klar breakfast for champions.

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Jenny Jecke (31) hat Medienwissenschaften in Jena studiert. 2007 gründete sie das Blog „the gaffer“, um ihre Besserwisserei in Sachen Film auch im Internet auszuleben. Jenny ist bei Twitter zu finden und arbeitet als Redakteurin bei moviepilot.

2 Antworten auf „Public Enemies No. 1, 2 and 3“

  1. Hallo,

    das klassische Gangsterfilmgenre erlebt im Moment ein Revival. Interssant finde ich, dass die Regisseure sich dabei durchweg historischer Stoffe bedienen. Gespannt bin ich jedenfalls auf Michael Manns neuen Film. Wie der Trailer erwarten lässt, können wir uns auf einen typischen Mann-Thriller freuen.

    Grüße

    Carsten

  2. Erstmal danke für dein Feedback! :)

    Dass Mann und Richet sich historischer Stoffe bedienen ist wohl kein Zufall. Die klassischen Gangsterfilme während der Großen Depression basierten ja oftmals auf Gangster-Biografien aus der Zeit der Goldenen Zwanziger. Damals waren zwar zur selben Zeit Gangster wie Dillinger oder Bonny & Clyde ganz real, aber die Stoffe drehten sich um die Vergangenheit. In den späten 60ern und frühen 70ern (wieder eine amerikanische Krisenzeit) dienten dann die realen Gangster der 30er Jahre als Filmstoff. Und heute, in einer Zeit in der die Globalisierung eine ebenso globale Wirtschaftskrise möglich macht, wenden sich die Filmemacher wieder diesem Genre und den realen Vorbildern zu.
    Hier lohnt sich wirklich eine tiefere Auseinandersetzung mit den Hochzeiten des Genres. ;)

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