Tintenherz verschoben

Das Hin und Her um den Starttermin der Cornelia Funke-Verfilmung Tintenherz (Inkheart) mit Brandon Fraser und Andy Serkis hat nun eine neue Stufe erreicht.

Wohl auf Grund des andauernden Autorenstreikes in Hollywood wird der Film nun doch erst Ende 2008 oder Anfang 2009 anlaufen und nicht, wie anfangs geglaubt, im März.

Die IMDB gibt den US-Starttermin als den 30. Januar 2009 an. Bei Kino.de steht der 18.12.2008.

Die Fans der deutschen Autorin müssen sich also noch mindestens ein Jahr gedulden.

Zum Zeitvertreib kann man sich ja noch einmal den Trailer anschauen.

Trailer: Cloverfield

Wie sieht das Monster aus? Diese und andere Fragen haben sich in den letzten Wochen und Monaten im Internet gehäuft.

Seit dem 31.01. dürfen auch wir Deutschen in die Kinos rennen, um das Katastrophenmonsterspektakel Cloverfield anzuschauen, dessen vorangegangener Hype mit seinen schlauen Internet-Vermarktungsstrategien mal wieder die drei Kopfschmerz erzeugenden Worte „Blair Witch Project“ ins Gedächtnis ruft.

Eine Fortsetzung ist wohl schon geplant.
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Trailer: The Cottage

Ich werde nicht viele Worte zu diesem Trailer verlieren.

Nur zwei Dinge seien angemerkt:

The Cottage ist eine britische Horrorkomödie.

Der Trailer ist – äh – schön …lustig.

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Einen deutschen Starttermin habe ich noch nicht gefunden. The Cottage ist ab dem 22.08. in Deutschland auf DVD (FSK 18) zu haben. Extras wie entfallene Szenen und Outtakes gibt’s dazu. Mehr Infos zur Veröffentlichung bietet die OFDb.

Exiled (HK 2006)

Exiled ist eine Art zweiter Versuch. Johnnie To hat kein Remake seines eigenen Stoffes vorgelegt. Eine Fortsetzung hat er auch nicht gedreht. Man hat dennoch beim Schauen seines früheren Films The Mission (1999) das Gefühl, Exiled wäre nun der zweite Versuch von irgendetwas gewesen. Von irgendeiner Auseinandersetzung mit Männlichkeit, Ehrenkodizes und Schusswaffen. Das lässt sich leicht so daher sagen. Bedenkt man allerdings, dass The Mission ein unbestrittener Meilenstein des Hongkong-Kinos ist, so kann sich ein Regisseur, der in einem Film dermaßen explizit auf ein älteres Werk verweist, durchaus dem Vorwurf des Selbstplagiats aussetzen. Dass Exiled diesem vernichtenden Vorwurf keine Angriffsfläche bietet, liegt v.a. an Tos Vermögen, einen zum zeitlichen Kontext passenden Stilwandel zu vollziehen.

In The Mission spitzte sich die Handlung zu, als Curtis (Anthony Wong) den Auftrag erhielt, den Mann umzubringen, der die Frau seines Bosses verführt hat. An sich wäre das kein Problem, doch in den 60 Minuten davor hat sich zwischen dem Verführer, Curtis und drei anderen nicht unbedeutenden Herren eine Freundschaft entwickelt. Freunde bringt man ja normalerweise nicht eiskalt um. Exiled beginnt nun in einer ähnlichen Situation. Blaze (Anthony Wong) hat den Auftrag erhalten, seinen alten Freund Wo (Nick Cheung) umzubringen, als dieser mit Frau und Kind aus dem ungewollten „Exil“ nach Macau zurückkehrt. Dumm nur, dass auch Tai (Francis Ng) davon erfährt, ebenfalls ein alter Kumpel, der Blaze natürlich aufhalten will. Mit von der Partie sind außerdem Roy Cheung und Lam Suet, die das Quintett vervollständigen. Der Gewissenskonflikt treibt die fünf Freunde unweigerlich in eine Feindschaft mit dem Triadenboss Fay (Simon Yam), seines Zeichens Auftraggeber von Curtis und noch dazu zutiefst unversöhnlicher Laune.

Die Besetzung um Anthony Wong, Francis Ng und Simon Yam, die alle drei zum Besten gehören, was man in Hongkong an Schauspielern bekommen kann, stimmt weitgehend mit der in The Mission überein, auch die Figurentypen haben sich nicht gravierend geändert. Etwas mehr Ruhe scheint allerdings Einzug gehalten zu haben in ihre Welt. Standen die fünf Bodyguards in The Mission noch auf der mittleren Stufe ihrer Gangsterkarriere, mit Aussichten auf besser bezahlte Jobs in der Zukunft, ist Exiled geprägt von einer Atmosphäre des „letzten großen Dings“, dass noch gedreht werden muss, bevor man die Gangsterwelt verlassen und ins selbst gewählte „Exil“ gehen kann. Beginnend beim zeitlichen Kontext der Handlung – der Film spielt am Vorabend der Rückgabe Macaus an China durch Portugal – über verschiedene Deadlines, die im Film gesetzt werden, deutet Exiled ein allgemeines Gefühl einer Epochenwende an.

Dass, was den Film am meisten von The Mission abhebt, ist eben diese unterschwellige Andeutung. Die Ehrvorstellungen der Helden in The Mission wurden auf die Probe gestellt, aber nicht ihre Existenz. Denn Blaze, Tai und Co. haben ausgedient in dieser Welt, in diesem Macau, dass Schritt für Schritt von Boss Fay übernommen werden soll. Diese fünf Männer stehen allein da. Die Zeit hat sie, ihren Lebensstil, ihren Menschentyp überholt.

Der Ehrenkodex ist aber nur ein Teil des Ganzen. To breitet in Exiled vielmehr (s)einen Typ von Maskulinität aus, der geprägt wird von Schusswaffen, deren Nutzung in der Tradition des Heroic Bloodshed Genres steht; dem Gedanken einer Bruderschaft, fast schon einer Schicksalsgemeinschaft, die gegen eine ihr feindlich gesinnte Welt ankämpft und nur auf sich selbst vertrauen kann; und einer filmischen Stilisierung, deren Spannung nicht aus Bewegung entsteht – wie etwa bei John Woo – sondern aus der Langsamkeit, zuweilen Statik, die sich in tiefen Raumkonstruktionen abspielt.

Realismus hat in Exiled nichts zu suchen. To konfrontiert seine Helden nicht mit der Moderne, um dann z.B. zu zeigen, wie sie an ihr scheitern. Stattdessen inszeniert er ein künstliches Macau, dessen Elemente von den Western Leones, den Filmen Kurosawas (speziell Die Sieben Samurai) und Peckinpahs The Wild Bunch stark beeinflusst sind. Die Künstlichkeit macht Exiled zum mythischen Abgesang auf ein maskulines Ideal, das To hier noch einmal ausgiebig zelebriert.

Künstlerischer Einfluss ist bei To aber nicht mit einem filmischen Plagiat gleichzusetzen, denn sein Stil ist am Ende für ihn typisch. Statische Shootouts, bei denen die Kamera nur die Gruppe einfängt, wie sie bewegungslos dasteht und auf ein unsichtbares Ziel schießt, solche Shootouts gab es auch schon in The Mission. Damals, neben all den John Woo-Klonen, war das ein Riesenschritt in der stilistischen Geschichte des Hongkong-Actionfilms gewesen.

In Exiled verläuft die Action noch unübersichtlicher. Der Raum in den vielen Totalen wird v.a. durch die expressive Licht- und Schattengestaltung und die Figurenposition definiert. Selbst wenn die Kamera in ihrem typisch distanzierten Stil einen Schusswechsel innerhalb eines Raumes einfängt, fällt es einem schwer, die Protagonisten und Antagonisten in eine räumliche Beziehung zu setzen. Diese Inszenierung hat seltsamerweise in ihrer Wirkung das völlige Gegenteil von Beast Cops zur Folge. War dort jeder der diffusen Gewaltakte im wahrsten Sinne des Wortes mit einem schmerzhaften Kraftaufwand verbunden, sind die Schusswechsel hier zwar auch unübersichtlich, aber noch immer höchst stilisiert und unrealistisch.

Die Gewalt erinnert in ihrer ausgeglichenen Austragung eher an wuxia-Filme, auch wenn deren Dynamik in Exiled fehlt. Die einzige offensichtliche Gemeinsamkeit mit diesem Genre scheint da noch der ausgiebige Zeitlupeneinsatz zu sein, der gleichzeitig zur Tradition des Heroic Bloodshed gehört. Auffällige Farbfilter verbunden mit dem Kolonialstil der Architektur Macaus heben den Eindruck hervor, die Hongkong-Helden hätten sich in einen Western verlaufen. Man wartet geradezu auf ein paar Pferde oder einen Tumbleweed, der im Bildhintergrund vorbei rollt. Der, auch für den Western typischen, stilisierten Männlichkeit werden zwei starke Frauenfiguren gegenübergestellt. In The Mission waren Frauen an sich nicht mehr als Schatten, die in ihrer Bedeutung hinter den Männern zurückstanden.

Die beiden Frauen in Exiled dagegen werden klar definiert: Die eine durch ihre Mutterrolle, die andere – eine Prostituierte – durch ihre Sexualität und Cleverness. Viele Worte machen sie nicht, aber ihre bedeutende Stellung in der Handlung ist in einer solchen Form in The Mission gar nicht zu finden. Vielleicht ist Exiled indirekt eine Reaktion auf die gesellschaftlichen Veränderungen, die seit der Rückgabe Hongkongs an China stattgefunden haben. Die neue Wirtschaftsmacht hat die alte übernommen. Vielleicht reagiert To auch nur auf die Tatsache, dass das Genre, welches er hier bedient, im Hongkong des neuen Jahrtausends stetig an Bedeutung verloren hat. In einer Welt der Popstars und Romantic Comedies muss das hier gepflegte Ideal zwangsläufig zum Auslaufmodell werden.

Womöglich haben die Umstände keinen anderen Film als diesen zugelassen. Hätte To The Mission heute gedreht, sähe der Film wohl so aus wie Exiled. To hat auf jeden Fall eine notwendige Ergänzung zu The Mission gedreht. Man muss The Mission nicht gesehen haben, um sich an an Exiled zu erfreuen, denn Tos Mischung aus Western-Elementen, Gangsterfilm und Heroic Bloodshed kann durch ihre filmtechnische Perfektion und die créme de la créme der Charakterdarsteller Hongkongs begeistern. Der im besten Sinne kindische Humor, der die Charaktere in The Mission so viel greifbarer gemacht hat, findet sich auch in Exiled wieder und steigert den Sympathiefaktor ungemein. Und in Sachen Coolness sind Francis Ng, Anthony Wong und Simon Yam ja sowieso unschlagbar.

Beast Cops (HK 1998)

Gestylte, gut gekleidete Cops, deren Lippen selbst dann noch ein flotter Spruch ziert, wenn bereits drei Kugeln ihre kräftigen Körper durchbohrt haben, während noch der brennende Rauch der Einschusslöcher in den Designersakkos ihre kämpfenden Silhouetten in Zeitlupe umhüllt.

So oder so ähnlich ist Beast Cops nicht. Wer sich jetzt enttäuscht abwenden will, um den nächst besten Actionkracher zu konsumieren, sollte sich das angesichts der Qualität dieses Films noch einmal überlegen. Nun gut, heroische Helden sucht man in Beast Cops vergeblich, selbst der recht klassische Actionstar Michael Wong wirkt zuweilen etwas lächerlich, aber dazu später mehr.

Die titelgebenden Polizisten in Beast Cops sind allenfalls Außenseiter oder Relikte einer anderen Zeit, deren Weg mal mehr, mal weniger nah am Rande der Illegalität verläuft. Da ist der Regel versessene Michael (Michael Wong), der bei seinem neuen Partner Tung (durch eine Krankheit passend aufgebläht: Anthony Wong) und dessen jungen Mitbewohner Sam (Sam Lee) einzieht.

Die drei sind ein seltsames Gespann und kommen dem am nächsten, was wir gemeinhin als Helden bezeichnen würden. Tung allerdings geht bei den Triaden ein und aus, leidet ständig an Geldmangel, da er zu illegalem Glücksspiel neigt und poppt auch schon mal die ein oder andere Ecstasy-Pille ein. Sam sehen wir nie bei der Arbeit, sondern nur, wenn er Frauen abschleppt oder isst.

Die Figuren verbringen übrigens die meiste Zeit mit Essen, Reden und Warten. In unterschiedlicher Reihenfolge.

„Action“ findet durchaus statt in Beast Cops. Meist kommt sie überraschend, wie ein Unheil, das ohne Voranmeldung hereinbricht. So erreicht sie eine Intensität, die wir nicht mehr „genießen“ können, wie wir die Shootouts eines John Woo oder Sam Peckinpah in ihrer Präzision genießen. Die Gewalt tut in Beast Cops fühlbar weh.

Ein schneller Schnitt, eine unübersichtliche Kamera und schon haben wir die beabsichtigte Desorientierung, die in einem solchen Maße nicht einmal bei Johnny To auftritt. Wird doch eine Zeitlupe eingesetzt, schließt sie – gerade im Finale – ein freeze frame ab, als solle die aufgebaute Spannung bewusst ausgehöhlt werden.

Überhaupt wird in dem Film von Dante Lam und Gordon Chan kaum die angenehme Distanz gewahrt. Wie kann man filmische Gewalt auch anders genießen als mit der Distanz des unbeteiligten Zuschauers? Wir sind mitten drin im Geschehen, das liegt zum große Teil am dokumentarischen Stil der Straßenaufnahmen. An bestimmten Stellen sprechen sogar die Figuren selbst zur Kamera. Wir treffen sie zufällig auf der Straße und sie erklären uns ihren Berufsethos, wenn der denn vorhanden ist.

Mit dem Etikett „neorealistisch“ kann man das nicht bezeichnen, doch der Realismus ist neben der Charakterzeichnung das offensichtliche Hauptaugenmerk der Macher. Sucht man in der ersten Hälfte des Films unter all den Dialogszenen, die an die Coen Brüder erinnern, noch vergeblich nach einem Plot, so wird man erst am Ende, in der letzten halben Stunde, wirklich fündig.

Tungs Gangsterfreund Bruder Fai (Roy Cheung) wird vom aufstrebenden Pushy Pin (Patrick Tam) ermordet. Tung, von seiner Freundin verlassen und seinem toten Freund verpflichtet, macht sich auf zu einem animalisch brutalen Rachefeldzug.

Erst dann wird einem klar, warum der Film diesen abwegigen Titel trägt. Tung, der nicht in diese moderne Welt der Korruptionsbekämpfung mit ihren korrekten Cops gehört, bindet sich unweigerlich an den einzigen Wert, der noch eine Bedeutung zu haben scheint: Die Freundschaft.

Dass dieser rapide Stimmungswechsel von der skurrilen Komödie – denn anders als skurril kann man den Umgang der Hauptfiguren nicht bezeichnen – zum blutigen Ein-Mann-Krieg funktioniert, liegt vor allem an der Leistung Anthony Wongs als Tung. Berühmt geworden ist er für seine psychopathischen Mörder („The Untold Story“, „Ebola Syndrome“). In Beast Cops beweist Wong nicht zum ersten Mal, dass er eine klassische Schauspielausbildung genossen hat, die sowohl in den leisen, als auch in den auffälligen Momenten geistigen Notstands ihre Früchte trägt.

Ob er nun mit seiner abweisenden Freundin redet, unfähig ihr die eigenen Gefühle zu gestehen. Ob er verzweifelt nach einem Kondom sucht und die mangelhaften Ratschläge Sams in Betracht zieht – ein Stück Frischhaltefolie – oder mit unaufhaltsamer Sturheit die Reihen der Triaden lichtet, jede Szene zeigt nur eine weitere, glaubwürdige Facette seines Charakters. Die Gewalt der Frustration kommt nicht aus dem Nichts, sie baut sich in ihm auf, die ganze Zeit und wir glauben es.

Der Ausbruch äußert sich nicht in ästhetisch ansprechenden Shootouts. Schusswaffen werden in Ausnahmefällen oder aus dem Hinterhalt benutzt. Ihr Einsatz ist stets überraschend, wirkt wie ein Regelverstoß. Gekämpft wird stattdessen mit allen Mitteln: Messern, Neonröhren, Knüppeln. Die Zerstörung des Materials ist in Beast Cops nur ein weiteres Sinnbild des Verfalls althergebrachter Werte.

Den „Bösen“ fehlt es an jeglicher charakterlicher Größe. Die Triaden erscheinen in Beast Cops nur noch als Anhäufung unkontrollierbarer Teenager, die über ihre brutalen Vorgehensweisen prahlen, wie über Videospielpunktgewinne. Kreischende Mädchen am Rande der Gewalt, deren Exklamationen Popstars zu gelten scheinen, tun ihr übriges, um den Gangstern den Mythos zu entreißen.

Michael Wongs Copfigur wird von der Entblößung nicht ausgenommen. Wie er da so mit seinem protzigen Hummer durch die Stadt fährt, macht er sich im Grunde selbst zur Parodie klassischer Actionhelden, denn unhandlicher geht es kaum in den engen Straßen Hongkongs. Die Handlungsunfähigkeit seiner Figur gegen Ende tut ihr übriges, um unsere Vorstellungen klassischer Actionabläufe zu dekonstruieren.

Erwartungen sind vielleicht die stärksten Mittel, die Beast Cops im Angesicht des Zuschauers anwendet, um diese aus der Reserve zu locken. Wir erwarten auf Grund des Titels einen Actionknaller und erhalten einen dialoglastigen Copfilm, der sich die meiste Zeit in Szenen entfaltet, die den Plot nicht im entferntesten voranbringen. Stattdessen hält sich Beast Cops in unterhaltsamen Situationen auf, die ausschließlich der Milieuschilderung und Charakterisierung dienen.

Wir erwarten bestimmte Figurentypen samt ihrer üblichen Handlungsmuster und erhalten eine überraschende Momentaufnahme Hongkongs und dessen nächtlicher Milieus der Spieler, Prostituierten und Gangster. Selten hat ein Film in diesem Ausmaß von seiner porträtierten Stadt gelebt, ja geradezu durch sie geatmet.

Fünf Hong Kong Film Awards hat Beast Cops gewonnen (u.a. Bester Film, Bester Hauptdarsteller). Der Film war damit Ende der Neunziger ein kreativer Hoffnungsschimmer einer Industrie, die durchaus in mit special effects überladenen Spektakeln hätte abgleiten können.

Mit frischen, lebensnahen Dialogen und einer dem damaligen Zeitgeist entsprechendem Thematik hebt sich Beast Cops selbst heute noch als Filmjuwel von all seinen Vorgängern und Nachfolgern des Hongkong-Kinos ab.

Die Alltagsschilderung ist niemals poetisch. Dennoch hängen wir an diesen realistischen Figuren mit ihren Mängeln, ihren charmant skurrilen Marotten. Auch wenn Gordon Chan und Dante Lam sie nicht immer im positiven Licht darstellen und ihren Lebenswandel stets mit einem ironischen Blick betrachten, können wir nicht umhin, mitzufiebern mit diesen Beast Cops.